PSYCHIATRIE Gewalt gegen Beschäftigte in psychiatrischen Einrichtungen und im Maßregelvollzug Umgang mit gewalttätigen Übergriffen auf Beschäftigte – Handlungsmöglichkeiten für Interessensvertretungen In psychiatrischen Einrichtungen und im Maßregelvollzug werden Patient*innen behandelt, von denen einige über ein erhebliches Aggressionspotenzial verfügen. Von verbaler Bedrohung bis zu gewalttätigen Übergriffen mit teils schweren Verletzungen – die gesundheitlichen und psychischen Folgen für die Betroffenen sind erheblich. Unzureichende Maßnahmen zum Arbeitsschutz oder deren halbherzige Umsetzung bringen somit Kolleg*innen in Gefahr. Restriktive Sicherungsmaßnahmen schützen vielleicht die Öffentlichkeit, gegenüber den Beschäftigten befeuern sie aber die aggressive Grundstimmung sogar noch. Erfahrungsgemäß greifen Maßnahmen am besten dort, wo Interessenvertretungen sich dem Thema widmen. Im Seminar erarbeiten wir Handlungsoptionen, die dir helfen, geeignete Strategien zum Schutz deiner Kolleg*innen zu entwickeln. Schließlich verbinden wir die möglichen betrieblichen Strategien gegen Gewalt und Aggression mit den rechtlichen und politischen Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung. Die Seminarinhalte in Stichworten: x Ursachen und Auswirkungen von Gewalt gegen Beschäftigte in psychiatrischen Einrichtungen und im Maßregelvollzug x Gesetzliche Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung x Kurzüberblick: Gefährdungsanzeige x Zusammenhang von Personalausstattung und der Zunahme von Übergriffen x Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung Seminargebühr 995,00 € Hinzu kommen: Kosten für Unterkunft und Verpflegung (inkl. MwSt.) Walsrode: 422,00 € Zielgruppe Angesprochen sind BR, PR, MAV und SBV Freistellung § 37 Abs. 6 BetrVG, § 54 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX verdi-bub.de/4271 Termin 06.05.2026 – 08.05.2026 Walsrode AS63-2605061 >> INHALTSVERZEICHNIS 92
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