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PersVG Berlin: Einstieg leicht gemacht

Einführung in das Personalvertretungsgesetz Berlin (PR 1 PersVG Berlin)

Die Seminare für Mitglieder von Personalräten nach dem PersVG Berlin (PR 1 bis PR 3) bauen in ihren Inhalten aufeinander auf. Wir empfehlen, diese Seminare nacheinander zu besuchen.

In diesem Seminar werden neu gewählte Personalratsmitglieder in das Personalvertretungsgesetz Berlin eingeführt. Ihnen stellen sich vielfältige Fragen: Auf welcher rechtlichen Basis können Personalratsmitglieder aktiv werden? Was gehört alles zu ihren Aufgaben, und worum müssen sie sich kümmern? Müssen sie bestimmte Formalien beachten, wenn sie als Personalratsmitglieder aktiv sind?

Das Handeln des Personalrats steht im Spannungsfeld der Anforderungen durch die Beschäftigten, die Dienststellenleitung und die Gewerkschaft. Dafür sind die rechtlichen Grundlagen von herausragender Bedeutung. Methodisch geschieht die Erarbeitung von rechtlich sicheren und fundierten Kenntnissen auf der Grundlage betrieblicher Beispiele und Fälle.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Die Einordnung des PersVG Berlin in das Rechtssystem; die Systematik des PersVG Berlin
  • Die ´allgemeinen Aufgaben´ des Personalrats
  • Rechte und Pflichten des Personalrats und des Personalratsmitglieds
  • Rechtliche Grundlagen der Arbeitsorganisation
  • Rechte des Personalrats auf Informationen
  • Rechte und Pflichten des Personalrats bei der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften in der Dienststelle

  • Zielgruppe

    Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung, Frauenvertreterinnen nach LGG Berlin
  • Freistellung

    § 42 Abs. 3 PersVG Berlin, § 179 Abs. 4 SGB IX, § 16 Abs. 3 LGG Berlin
  • Bewertung

    (339 Bewertungen)
    95,4% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Das Personalvertretungsrecht im System des Arbeitsrechts
Rechtliche Grundsätze der Arbeit des Personalrats:

  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung (§ 2 PersVG Berlin)
  • Schweigepflicht (§ 11 PersVG Berlin)
  • Neutralitätsgebot (§ 71 PersVG Berlin)
  • Verbot des gegenseitigen Arbeitskampfes (§ 70 Abs. 2 PersVG Berlin)
  • Zusammenarbeit zwischen Personalrat und Gewerkschaften in der Dienststelle

Rechte und rechtliche Stellung des einzelnen Personalratsmitglieds:

  • Benachteiligungsverbot (§ 107 BPersVG)
  • Umsetzungs- und Versetzungsschutz (§ 44 PersVG Berlin)
  • Kündigungsschutz (§ 15 KSchG, § 44 PersVG Berlin i.V.m. § 108 BPersVG)
  • Personalratstätigkeit versus Arbeits-/Dienstpflichten (§ 42 Abs. 2 PersVG Berlin)
  • Entgeltsicherung (§ 42 Abs. 2, § 43 Abs. 1 PersVG Berlin)
  • Fortbildung/Schulung (§ 42 Abs. 3, 4 PersVG Berlin)

Recht des Personalrats auf Informationen:

  • Informationspflicht der Dienststellenleitung in Mitbestimmungs- und sonstigen Beteiligungsangelegenheiten (§ 73 Abs. 1 PersVG Berlin)
  • Monatsgespräch (§ 70 Abs. 1 PersVG Berlin)
  • Zeitpunkt, Unterlagen, Umfang
  • Überwachungsrechte des Personalrats – rechtliche Voraussetzungen und Grenzen
  • Sprechstunden und Arbeitsplatzbegehung (§ 39 PersVG Berlin)
  • Einbeziehung der Arbeits- und Datenschutzbehörden (§ 77 PersVG Berlin)

Allgemeine Aufgaben (§ 72 Abs. 1 PersVG Berlin)
Grundlagen der Geschäftsführung des Personalrats:

  • Ladung und Tagesordnung
  • Teilnahmepflicht und Verhinderung (§§ 28, 30 PersVG Berlin)
  • Kosten des Personalrats (§ 40 PersVG Berlin)


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