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Anforderungen an lokale Nahverkehrspläne aus Sicht der Interessenvertretung

Aufgaben und Handlungsstrategien

Im Nahverkehrsplan wird der Umfang des lokalen Nahverkehrsmarktes festgelegt und bestimmt damit aus Sicht der Interessenvertretung wesentliche Produktionsbedingungen in Nahverkehrsunternehmen. Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen in Fahrdienst, Werkstatt und Verwaltung sind abhängig von der im Nahverkehrsplan festgelegten Verkehrsleistung und somit unmittelbar betroffen.

Nicht ohne Grund erlaubt deshalb die EU-Verordnung 1370/2007 dem Aufgabenträger ausdrücklich, den ausgewählten Betreiber zu bestimmten Sozial- und Qualitätsstandards zu verpflichten (Art. 4 Abs. 5 und 6). Dies erhöht die Notwendigkeit der Änderung bestehender Nahverkehrspläne und eröffnet Handlungsoptionen für die Interessenvertretung.

Im Seminar werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Verankerung von Sozial- und Qualitätsstandards in Nahverkehrsplänen vermittelt und ihre Bedeutung für das Unternehmenskonzept bewertet. Darüber hinaus werden Handlungsstrategien vorgestellt und diskutiert sowie ein Leitfaden für die betriebliche Praxis der Interessenvertretung erarbeitet.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Gesetzliche und weitere rechtliche Rahmenbedingungen für die Verankerung von Sozial- und Qualitätsstandards in Nahverkehrsplänen
  • Regulierter Wettbewerb: Sozial- und Qualitätsstandards im Nahverkehrsplan
  • Bedeutung von Arbeitnehmerschutzrechten im Nahverkehr
  • Der Weg zu Sozial- und Qualitätsstandards im Nahverkehrsplan: Welche Schritte muss die gesetzliche Interessenvertretung unternehmen?
  • Handlungsempfehlungen und Leitfaden für die betriebliche Praxis

Bitte bringen Sie die Nahverkehrspläne Ihres Aufgabenträgers zum Seminar mit.

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG, § 179 Abs. 4 SGB IX
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