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Wir brauchen mehr Personal im Gesundheitswesen!

Einflussmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung beim Personaleinsatz und Personalbedarf

´Wirtschaftliche Zwänge´ führen zu immer weiteren Einsparungen beim Personal. Dies hat für die Beschäftigten Auswirkungen: z.B. Leistungsverdichtung, regelmäßige Mehrarbeit und unzureichende Erholungs- und Ruhezeiten, aber auch prekäre Beschäftigung. Psychische und physische Belastungen nehmen ebenso zu wie lang andauernde Arbeitsunfähigkeiten oder gar Erwerbsminderungen.

Was kann die gesetzliche Interessenvertretung dem zum Schutz der Beschäftigten entgegensetzen? Gibt es Möglichkeiten und Instrumente, so auf den Arbeitgeber einzuwirken, dass mehr Personal eingestellt wird und Arbeitsverhältnisse im Sinne des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gestaltet werden?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überblick über die rechtlichen Grundlagen
  • Beteiligungsrechte als Gestaltungsinstrumente zur Steuerung des Personalbedarfs und -einsatzes
  • Folgen der Ausübung der Mitbestimmung zu Fragen der Arbeitszeit sowie des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Personalbedarfsermittlung
  • Möglichkeiten der Einbeziehung der Beschäftigten (z.B. Überlastungsanzeigen)
  • Ziele und Strategien der gesetzlichen Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
  • Bewertung

    (38 Bewertungen)
    95,0% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Normenhierarchie und Überblick über die rechtlichen Grundlagen aus Gesetz, Tarifvertrag, Betriebs- und Dienstvereinbarung zu den Themen Personaleinsatz, Personalbedarf, Personalsteuerung
Beteiligungs- und Gestaltungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung bei Personaleinsatz, Personalbedarf und Personalsteuerung (z.B. Arbeitszeit, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualifizierung, personelle Einzelmaßnahmen)
Wirkung der Ausübung von Mitbestimmungsrechten auf die Personalbedarfsplanung
Rechtliche Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte
Grundzüge der Personalbedarfsermittlung und Ermittlung der Jahresnettostunden einer Vollzeitkraft
Zulässigkeit und Grenzen des Weisungsrechts des Arbeitgebers bei dauernder Mehrarbeit
Möglichkeiten der Einbeziehung der Beschäftigten (z.B. Nutzung des Beschwerderechts, Überlastungs-/Gefahrenanzeigen)
Grundsätze und Ziele der indirekten Steuerung, Auswirkungen auf Personalbedarf und Personaleinsatz
Ziele und Handlungsstrategien der gesetzlichen Interessenvertretung
Möglichkeiten der betrieblichen Umsetzung

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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Termine

Momentan sind leider keine Termine geplant. Gerne bieten wir Ihnen jedoch eine maßgeschneiderte (Inhouse-)Schulung für Ihren Betrieb bzw. Ihre Dienststelle an. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf: 0211 9046-0 bzw. info@verdi-bub.de

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