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Schritt für Schritt zur Gefährdungsbeurteilung

Gestaltungs- und Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung

Arbeitgeber haben die Pflicht, mithilfe einer Beurteilung die für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen zu ermitteln (§ 5 ArbSchG). Diese Beurteilungen sind je nach Tätigkeit vorzunehmen und bilden eine der Grundlagen für die Entwicklung von Maßnahmen zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Was sind die Inhalte einer Gefährdungsbeurteilung, und wer legt diese fest? Wie können die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung ausgewertet werden, und wie werden auf der Grundlage der Auswertung geeignete Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten entwickelt? Und wie kann sich die gesetzliche Interessenvertretung aktiv an der Einführung, Überarbeitung und Ausgestaltung der Gefährdungsbeurteilung beteiligen?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtliche Grundlagen und Überblick über arbeitsmedizinische Aspekte, über Vorschriften und Leitlinien zur Gefährdungsbeurteilung
  • Prozess einer beteiligungsorientierten Gefährdungsbeurteilung
  • Gefährdungsarten - Belastungs-/Beanspruchungskonzept
  • Akteure und Beteiligte beim Prozess der Gefährdungsbeurteilung (Einführung und Überarbeitung)
  • Formen und Möglichkeiten der Einbeziehung der Beschäftigten
  • Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte bei der Gestaltung und Durchsetzung von Gefährdungsbeurteilungen und Entwicklung geeigneter Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung
  • Teilnahmevoraussetzungen

    Besuch des BR-/PR-/SBV-Grundseminars
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Bewertung

    (16 Bewertungen)
    91,0% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung (u.a. Gesetz (Arbeitsschutzgesetz), Verordnungen (ArbeitsstättenVO, ArbMedVO, BiostoffVO), Vorschriften (z.B. der Berufsgenossenschaften), GDA-Leitlinien)
Gefährdungsbeurteilungen gemäß § 5 ArbSchG: Gesetzliche Anforderungen und praktische Umsetzung bei der Einführung und bei anlassbezogener Überarbeitung (z.B. bei Einführung neuer Arbeitszeitmodelle, bei Änderung der Arbeitsbedingungen infolge von Personalabbau, Arbeitsverdichtung usw.)
Ziele und Nutzen aus Beschäftigten- und Arbeitgebersicht
Entwicklung von Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
Inhalte der Gefährdungsbeurteilung:

  • Gefährdungsarten
  • Risikodefinition
  • Belastungs-/Beanspruchungskonzept
  • Gesundheitliche Risiken, Auswirkungen für die Beschäftigten

Systematik des Prozesses der Gefährdungsbeurteilung
Strategie und Beteiligungsorientierung
Beteiligte (intern/extern): Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt, Beschäftigte, Interessenvertretung, Sachverständige
Instrumente, Dokumentation und Auswertung der Gefährdungsbeurteilung
Entwicklung von Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten aus den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung:

  • Verpflichtung des Arbeitgebers zur Durchführung der Maßnahmen
  • Erfolgskontrolle und Erfordernis der Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung
  • Beteiligung und Mitbestimmung der gesetzlichen Interessenvertretung bei der Umsetzung von Maßnahmen

Ziele, Strategien, Rechte und Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung bei der Einführung, Überarbeitung, Aktualisierung und Ausgestaltung der Gefährdungsbeurteilung
Mögliche Inhalte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung
 
 
 

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Termine

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