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Arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchung

Interessen der Beschäftigten bei den Untersuchungen sicherstellen

Die Arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung sorgt für eine klare Trennung: hier die arbeitsmedizinische Vorsorge, dort die Eignungsuntersuchung für eine bestimmte Tätigkeit bzw. Weiterbeschäftigung.

Die Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung und Verhinderung arbeitsbedingter Gesundheitsstörungen. Es wird unterschieden zwischen Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge. Hierbei geht es um Beurteilung, Aufklärung und Beratung, nicht um Eignungsprüfung.

Erweitert sind auch die Pflichten des Arbeitgebers (Untersuchungsangebote), der Arbeitnehmer/-innen (Teilnahme) sowie der Ärzte (Prüfungen und Maßnahmenvorschläge).

Betriebs- und Personalräte können und sollten über die Arbeit der vom Betrieb beauftragten Mediziner mitbestimmen. Die Beschäftigten dürfen nicht in die Klemme geraten, entweder ihren Arbeitsplatz oder die Gesundheit zu erhalten.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • ArbMedVV; Aufgaben der Betriebsärzte gemäß DGUV Vorschrift 2
  • Mögliche Gefährdungsbereiche: u.a. Lärm, Nachtarbeit, Belastungen für den Muskel-Skelett-Apparat
  • Gefährdungsbeurteilungen als Grundlage arbeitsmedizinischer Vorsorge
  • Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge; Eignungsuntersuchungen; Biomonitoring
  • Welche Folgen können die Untersuchungen haben?
  • Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (´G-Untersuchungen´)
  • Betriebliche Umsetzung: Festlegung von Aufgaben und Abläufen; Integration in betriebliche Präventionsmaßnahmen
  • Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der JAV/Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Teilnahmevoraussetzungen

    Besuch des BR-/PR-/JAV-/SBV-Grundseminars
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX

Inhalte, rechtliche Grundlagen, Rechtsverbindlichkeit und Geltungsbereich der ArbMedVV
Aufgaben der Betriebsärzte nach DGUV Vorschrift 2
Mögliche Gefährdungsbereiche:

  • Bildschirmarbeit, Lärm
  • Nachtarbeit, Gefahrstoffe
  • Biostoffe/Infektionsgefährdung, Strahlenexposition
  • Feuchtarbeit

Gefährdungsbeurteilungen als Grundlage für die arbeitsmedizinische Vorsorge
Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge; Eignungsuntersuchungen; Biomonitoring
(Arbeitsrechtliche) Folgen aus Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen
Berufsgenossenschaftliche Grundsätze ("G-Untersuchungen")
Betriebliche Umsetzung: Festlegung von Aufgaben und Abläufen; Integration in bestehende betriebliche Präventionsmaßnahmen
Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung aus der ArbMedVV

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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Termine

Momentan sind leider keine Termine geplant. Gerne bieten wir Ihnen jedoch eine maßgeschneiderte (Inhouse-)Schulung für Ihren Betrieb bzw. Ihre Dienststelle an. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf: 0211 9046-0 bzw. info@verdi-bub.de

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