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Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Inhalte, Umsetzung und Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung

Im Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) wird der Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal geregelt. Das Gesetz trat 2007 in Kraft. In der Praxis führte es zur unkontrollierten Ausweitung der Anzahl von befristeten Arbeitsverhältnissen an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus bestehen Zweifel an der Rechtmäßigkeit einzelner Normen und der Vereinbarkeit des WissZeitVG mit der Befristungsrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft.

Nun hat der Gesetzgeber eine Novellierung verabschiedet, die das Ziel hat, ´Fehlentwicklungen in der Befristungspraxis der Hochschulen und Forschungseinrichtungen´ entgegenzuwirken. Im Seminar werden u.a. die Änderungen, deren mögliche Auswirkungen auf die Praxis sowie die damit verbundenen Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung vorgestellt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Verhältnis des WissZeitVG zur Europäischen Befristungsrichtlinie 1999/70/EG, zum Teilzeit- und Befristungsgesetz, zu Bundes-/Landesregelungen für den Hochschulbereich und den Tarifverträgen im öffentlichen Dienst
  • Inhalte und Neuregelungen des WissZeitVG
  • Personeller Anwendungsbereich des WissZeitVG
  • Sachgründe (z.B. Qualifzierungsbefristung, Drittmittel) und Befristungsdauer im WissZeitVG
  • Begriffe und Definitionen (z.B. wissenschaftliche Tätigkeit, Drittmittelbefristung)
  • Darstellung von möglichen Unterbrechungszeiten, die zu einer Verlängerung der Befristungsdauer führen
  • Aktuelle Rechtsprechung zur Befristung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG
  • Bewertung

    (58 Bewertungen)
    86,2% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Ursprung und Vorgeschichte des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
Verhältnis des WissZeitVG zur Europäischen Befristungsrichtlinie 1999/70/EG, zum Teilzeit- und Befristungsgesetz, zu Bundes-/Landesregelungen für den Hochschulbereich und den Tarifverträgen im öffentlichen Dienst
Inhalte des WissZeitVG, Überblick über die Neuregelungen
Personeller Anwendungsbereich des WissZeitVG, z.B.:

  • Wissenschaftliches und künstlerisches Personal (§ 1 Abs. 1)
  • Studierende mit wissenschaftlichen und künstlerischen Hilfstätigkeiten (§ 6)

Sachgründe einer Befristung (z.B. Qualifizierungsbefristung, Drittmittel) und höchstzulässige Befristungsdauer im WissZeitVG
Begriffe und Definitionen (z.B. wissenschaftliche Tätigkeit, Drittmittelbefristung)
Besonderheiten der Befristung aufgrund Drittmittelbefristung
Mögliche Unterbrechungszeiten (z.B. Mutterschutz/Elternzeit, Pflege von Kindern oder Angehörigen), die zu einer Verlängerung der Befristungsdauer führen
Auswirkungen der Änderungen auf bestehende befristete Arbeitsverhältnisse
Aktuelle Rechtsprechung zur Befristung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung bei der Einstellung und bei der Befristung von Arbeitsverhältnissen

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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