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Home-Treatment als Teil der psychiatrischen Versorgungsstruktur

Auswirkungen auf und Anforderungen an die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten

Ambulante Versorgungsmodelle sind Teil der integrierten, stationsäquivalenten Versorgung; dazu gehört auch das Home-Treatment. Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen werden dabei in ihrem häuslichen Umfeld behandelt. Um eine solche meist auf Krisenintervention gerichtete kurzzeitige Behandlung zu gewährleisten, werden in den Krankenhäusern ambulante Teams mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Berufsgruppen gebildet.

Welche besonderen Anforderungen werden bei dieser Behandlungsform an die Arbeitsbedingungen gestellt, insbesondere in Bezug auf die Arbeitszeit, den Arbeitsort und die Ausstattung (z.B. PKW, IT-/Kommunikationstechnik), aber auch an die Qualifikation der Beschäftigten?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Darstellung der rechtlichen Grundlagen (SGB V)
  • Pro und kontra Home-Treatment aus Arbeitgeber-, Beschäftigten- und Patientensicht
  • Umfang des Direktions- und Weisungsrechts des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten zur Teilnahme am Home-Treatment
  • Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten (z.B. Arbeitszeit, flexibler Arbeitsort/flexible Tätigkeitsbereiche, Organisation der „Außendiensttätigkeit“, Nutzung digitaler Arbeitsgeräte)
  • Nutzung privater oder dienstlicher Fahrzeuge – Ersatz von Kosten und möglichen Schäden, z.B. bei Unfällen; berufsgenossenschaftliche Folgen für die Beschäftigten
  • Einhaltung und Umsetzung der Fürsorgepflichten des Arbeitgebers im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
  • Entwicklung von besonderen Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten
  • Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
  • Bewertung

    (17 Bewertungen)
    91,5% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Darstellung der rechtlichen Grundlagen des SGB V
Home-Treatment – Definition und Bedeutung für die betriebliche Praxis
Stand der Umsetzung und Erfahrungen der Teilnehmenden
Pro und kontra Home-Treatment aus Arbeitgeber- und Beschäftigtensicht
Umfang des Direktions- und Weisungsrechts des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten zur Teilnahme am Home-Treatment
Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten (z.B. Arbeitszeit, flexibler Arbeitsort/Tätigkeitsbereiche, Organisation der „Außendiensttätigkeit“, Nutzung digitaler Arbeitsgeräte und Möglichkeit der Überwachung der Beschäftigten)
Nutzung privater oder dienstlicher Fahrzeuge – Übernahme anfallender Kosten durch den Arbeitgeber, Ersatz von Schäden, z.B. bei Unfällen, oder berufsgenossenschaftliche Folgen für die Beschäftigten
Einhaltung und Umsetzung der Fürsorgepflichten des Arbeitgebers im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
Entwicklung von besonderen Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten, z.B.  bei Hausbesuchen
Umfang der Handlungskompetenzen der verschiedenen Berufsgruppen
Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung:

  • Überwachungspflichten zugunsten der Beschäftigten, z.B. in Bezug auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften
  • Entwicklung von Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten, z.B. auf der Grundlage der Ergebnisse von Gefährdungsbeurteilungen zum Home-Treatment
  • Arbeitszeitmodelle für den "Außendienst"
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Nutzung von beschäftigteneigenen PKW, Kostenübernahmen
  • Arbeitnehmerhaftung
  • Personalplanung und Personalbemessung

Eckpunkte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung zum Home-Treatment

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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Termine

Momentan sind leider keine Termine geplant. Gerne bieten wir Ihnen jedoch eine maßgeschneiderte (Inhouse-)Schulung für Ihren Betrieb bzw. Ihre Dienststelle an. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf: 0211 9046-0 bzw. info@verdi-bub.de

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