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Arbeiten 4.0: E-Justice - Justizarbeitsplatz der Zukunft 3

Beteiligungsrechte und Gestaltungserfordernisse bei Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der elektronischen Gerichtsakte

Bis 2022 soll die elektronische Kommunikation mit den Gerichten bundesweit verbindlich werden. Der Prozess der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der elektronischen Gerichtsakte hat beim Bund und in den einzelnen Bundesländern rasant an Fahrt aufgenommen. Forderungen nach gemeinsamen IT-Standards, digitaler Arbeitsplattform, einheitlichen Verfahrensdokumentationen und Vernetzung werden dringlicher. Personal- und Richterräte in der Justiz müssen sich umfassend und regelmäßig über die jeweiligen Entwicklungsstände in den Ländern austauschen und die Auswirkungen der Digitalisierung der Geschäftsabläufe in Gerichten und Staatsanwaltschaften auf Arbeitsinhalte, Arbeitsbedingungen, Qualifizierungsbedarfe, Gesundheits- und Arbeitsschutz, Datenschutz und Sicherheitsstrukturen im Blick behalten.

2017 findet das dritte bundesweite Seminar und Vernetzungstreffen in der Reihe „E-Justice - Justizarbeitsplatz der Zukunft“ statt. Das 2015 als Seminarreihe geplante erste Vernetzungstreffen zeigte bereits, dass bei den Teilnehmenden das Bedürfnis nach einem regelmäßigen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch, nach Schulung und Input zu speziellen Schwerpunkthemen durch fachkundige Praktiker/-innen und Expertinnen/Experten sowie nach gemeinsamer Entwicklung von Handlungs- und Lösungsstrategien groß ist. Personal- und Richterräte müssen sich den vielfältigen Herausforderungen stellen, die sich durch die Veränderungsprozesse ergeben, welche höchst unterschiedlich und in unterschiedlichem Tempo ablaufen; sie müssen diese aktiv und kompetent begleiten können.

Dabei soll diese Seminarreihe die Mitglieder der Personal- und Richtervertretungen aktuell, bedarfs- und praxisbezogen unterstützen.

  • Zielgruppe

    Personalratsmitglieder, Vertreter/-innen aus Richterräten
  • Freistellung

    § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG, § 58 Abs. 3 DRiG i.V.m. § 46 Abs. 6 BPersVG
  • Bewertung

    (21 Bewertungen)
    94,0% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.
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Termine

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