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Entlastung durch Mitbestimmung! (Teil 1)

Was kann die betriebliche Interessenvertretung in Krankenhäusern tun, um eine Entlastung der Beschäftigten durchzusetzen?

Auswirkungen der Personalnot in den Krankenhäusern sind u.a. eine sinkende Versorgungsqualität und die Überlastung der Beschäftigten durch Leistungsverdichtung, regelmäßige Mehrarbeit und unzureichende Erholungs- und Ruhezeiten. Psychische und physische Belastungen nehmen ebenso zu wie lang andauernde Arbeitsunfähigkeiten oder gar Erwerbsminderungen.

Die Gesundheit der Beschäftigten zu schützen, zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Interessenvertretung. Welche ihrer rechtlichen Instrumente kann sie einsetzen, um den Arbeitgeber zu bewegen, die Belastung zu reduzieren (z.B. mehr Personal oder geringere Belegung)? Wie lassen sich Mitbestimmungsrechte so kombinieren, dass wirksamer Arbeits- und Gesundheitsschutz durchgesetzt werden kann?

Ziel des Seminars ist die Darstellung der Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, für den eigenen Betrieb jene Ansatzpunkte und Strategien zu finden, mit denen die Entlastung der Beschäftigten am besten zu erreichen ist.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Gesundheitspolitischer Rahmen für die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern (Krankenhausfinanzierung, Landeskrankenhausplanung, Qualitätsziele)
  • Kurze Einführung in Methoden der Personalbedarfsermittlung und Personalplanung
  • Mitbestimmung bei Fragen der Arbeitszeit-/Dienstplangestaltung sowie des Arbeits- und Gesundheitsschutzes als Steuerungsinstrument der betrieblichen Interessenvertretung
  • Beispiele betrieblicher Regelungen
  • Überblick über den Umgang mit Beschwerden der Beschäftigten nach BetrVG, ArbZG, ArbSchG (z.B. Gefährdungsanzeigen, Pausen, Gefährdungsbeurteilung) und Haftungsfragen (z.B. Übernahmeverschulden)
  • Zusammenwirken von Interessenvertretung und Belegschaft bei der Durchsetzung von Entlastung
  • Forderung nach mehr Entlastung als Bestandteil der inner- und außerbetrieblichen Öffentlichkeitsarbeit
  • Ziele und Strategien der betrieblichen Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
  • Bewertung

    (36 Bewertungen)
    92,9% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Gesundheitspolitischer Rahmen für die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern (Krankenhausfinanzierung, Landeskrankenhausplanung, Qualitätsziele)
Kurze Einführung in Methoden der Personalbedarfsermittlung und Personalplanung
Beteiligungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung, u.a. Mitbestimmung bei Fragen der Arbeitszeit-/Dienstplangestaltung sowie bei Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes als mögliches Steuerungsinstrument zur Entlastung der Beschäftigten
Beispiele tarifvertraglicher und betrieblicher Regelungen zur Entlastung der Beschäftigten
Überblick über den Umgang mit Beschwerden der Beschäftigten nach BetrVG, ArbZG, ArbSchG (z.B. Gefährdungsanzeigen, Pausen, Gefährdungsbeurteilung) und Haftungsfragen (z.B. Übernahmeverschulden)
Zusammenwirken von Interessenvertretung und Belegschaft bei der Durchsetzung von Entlastungsmaßnahmen
Entlastung als Thema der inner- und außerbetrieblichen Öffentlichkeitsarbeit
Ziele und Strategien der betrieblichen Interessenvertretung

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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10.02. – 12.02.2020 Bayern | Brannenburg
Nur für den Bereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
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11.05. – 13.05.2020 Niedersachsen | Walsrode
Nur für den Bereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
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