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SBV plus: Datenschutz - was muss die Schwerbehindertenvertretung beachten?

Wenn es um die Verarbeitung von Daten von Beschäftigten geht, muss die Schwerbehindertenvertretung die gesetzlichen Datenschutzbestimmung beachten. Mit dem Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem veränderten Bundesdatenschutzgesetz kamen neue Anforderungen an den Schutz von personenenbezogenen Daten der Beschäftigten hinzu, die auch von grundlegender Bedeutung für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung sind, z.B. im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten von Beschäftigten.

Im Seminar werden u.a. die rechtlichen Grundlagen und die Grundsätze des Datenschutzes nach DSGVO und BDSG (neu), die Rechte der Beschäftigten sowie die Auswirkungen auf die Arbeit der SBV bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten und beim Umgang mit Informationen (Grad der Behinderung, Einschränkung der Leistungsfähigkeit von Beschäftigten …) vorgestellt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtsgrundlagen des Datenschutzes für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung (u.a. DSGVO, Bundesdatenschutzgesetz, Telekommunikationsgesetz usw.)
  • Ziele, Grundsätze und Anwendungsbereiche der DSGVO und des BDSG
  • Regelungsinhalte der DSGVO und des BDSG, Begriffsklärungen (z.B. personenbezogene Daten, Datensparsamkeit, Datensicherheit, Privacy by Design, Privacy by Default, Datenschutz-Folgeabschätzung)
  • Pflichten des Arbeitgebers beim Arbeitnehmerdatenschutz, Anforderungen an betriebliche Regelungen
  • Spezielle Pflichten der Schwerbehindertenvertretung: Welche Daten dürfen erhoben werden? Welche Pflicht zur Vermeidung von Daten gibt es?
  • Aufgaben des/der betrieblichen Datenschutzbeauftragten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
  • Mögliches Datenschutzkonzept im Büro der Schwerbehindertenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX

Rechtsgrundlagen des Datenschutzes für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung (u.a. DSGVO, Bundesdatenschutzgesetz, Telekommunikationsgesetz usw.)
Grundbegriffe des Datenschutzrechts:

  • Recht auf informationelle Selbstbestimmung
  • personenbezogene Daten
  • Datenerhebung, -speicherung und -nutzung 

Ziele, Grundsätze und Anwendungsbereiche der DSGVO und des BDSG
Regelungsinhalte der DSGVO und des BDSG, Begriffsklärungen (z.B. personenbezogene Daten, Datensparsamkeit, Datensicherheit, Privacy by Design, Privacy by Default, Datenschutz-Folgeabschätzung)
Pflichten des Arbeitgebers beim Schutz von Daten von Menschen mit Behinderung, Anforderungen an betriebliche Regelungen
Spezielle Pflichten der Schwerbehindertenvertretung: Welche Daten dürfen erhoben werden? Welche Pflicht zur Vermeidung von Daten gibt es?
Aufgaben des/der betrieblichen Datenschutzbeauftragten, Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Schwerbehindertenvertretung
Datenschutzkonzept für das Büro der Schwerbehindertenvertretung

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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