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Personalmindeststandards in der Psychiatrie (PPP-RL) - Grundseminar

Auswirkungen der Neuregelungen auf die Beschäftigten und die Arbeit der Interessenvertretung

Am 1.1.2020 wurde die seit 30 Jahren geltende PsychPV von neuen Personalmindeststandards (PPP-Richtlinie) für die stationäre Psychiatrie abgelöst, ab 1.1.2021 werden diese mit Sanktionen für die Nichterfüllung hinterlegt. Damit ändern sich die Arbeitsbedingungen für Beschäftigte fundamental. Betriebliche Interessenvertretungen haben unter anderem die Aufgabe, die Einhaltung geltender Gesetze und weiterer Regelungen zu überprüfen. Das gilt auch und gerade für die neuen Personalmindeststandards.

Im Seminar stellen wir die neuen Regelungen vor und ordnen sie arbeitsrechtlich ein. Gemeinsam entwickeln wir, entlang der rechtlichen Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretungen, Szenarien, wie die Interessen der Beschäftigten bestmöglich vertreten bzw. gewahrt werden können und vergleichen diese mit ersten Beispielen aus der betrieblichen Praxis.

Da sich die Richtlinie in steter Weiterentwicklung befindet, werden wir uns nebenbei auch mit den zu erwartenden Auswirkungen auf die Beschäftigten befassen. Welche neuen Entwicklungen stehen bevor? Wie sind sie einzuschätzen?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überblick über die neue Richtlinie zur Personalausstattung (PPP-RL): Was wurde aus der PsychPV übernommen, was hat sich geändert?
  • Personalmindeststandards vs. Personalbemessung – Unterschiede und ihre Folgen
  • Berechnung der Personalmindeststandards
  • Bereiche, Berufsgruppen und Qualifikationsanforderungen gemäß der neuen Regelungen
  • Nachweispflicht der Umsetzung, Konsequenzen bei Nichteinhaltung
  • Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung bei bzw. für mögliche Personalaufstockung
  • Gesetzliche Grundlagen des Zusammenwirkens von Budgetverhandlungen und Personalausstattung
  • Beteiligungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung an der Umsetzung der Richtlinie

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 54 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Bewertung

    (22 Bewertungen)
    87,5% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Überblick über die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) verabschiedete neue Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik (PPP-RL)
Was wurde aus der PsychPV übernommen, was hat sich geändert?
Personalmindeststandards vs. Personalbemessung – Unterschiede und ihre Folgen
Berechnung der Personalmindeststandards Bereiche, Berufsgruppen und Qualifikationsanforderungen gemäß der neuen Regelungen
Nachweispflicht der Umsetzung, Konsequenzen bei Nichteinhaltung
Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung bei bzw. für mögliche Personalaufstockung
Gesetzliche Grundlagen des Zusammenwirkens von Budgetverhandlungen und Personalausstattung
Beteiligungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung bei der Umsetzung der PPP-RL

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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27.09. – 29.09.2021 Bayern | Brannenburg
Nur für den Bereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
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21.02. – 23.02.2022 Nordrhein-Westfalen | Bielefeld-Sennestadt
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