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Online-Seminar: Wirksam mitbestimmen bei der Einführung von 12-Stunden-Diensten in der Pflege

Speziell für betriebliche Interessenvertretungen im Gesundheitswesen und bei sozialen Diensten

In den letzten Wochen wurden auf der Grundlage des Arbeitszeitgesetzes Länderverfügungen sowie die ´Verordnung zu Abweichungen vom Arbeitszeitgesetz infolge der COVID-19-Epidemie´ (COVID-19-ArbZV) erlassen. Inhalte sind u.a.die Möglichkeit der Ausweitung der werktäglichen Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden sowie die Reduzierung der Ruhezeit der Beschäftigten - u.a. mit dem Ziel, personelle Engpässe auffangen zu können.

Eigentlich ist es unvorstellbar, dass Beschäftigte im Gesundheitsweisen, die schon bisher und erst recht aufgrund der aktuellen Situation und der Arbeit mit Corona-Patienten sehr stark belastet sind, länger als acht Stunden arbeiten sollen.

In diesem Online-Seminar nehmen wir gemeinsam die entsprechenden nach wie vor gültigen arbeitsschutzrechtlichen und tarifvertraglichen Grundlagen in den Blick und klären (unter Berücksichtigung der arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zur Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung) die Frage der Zulässigkeit von 12-Stunden-Diensten. Darüber hinaus werden die Beteiligungsrechte der Interessenvertretung im Zusammenhang mit der Ausweitung der Arbeitszeit und Reduzierung der Ruhezeit erläutert.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überblick: Aktuelle Rechtsgrundlagen zur Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung
  • Verhältnis der Regelungen zueinander: Richtlinie 2003/88 zur Arbeitszeit, ArbZG, Landesverfügungen, COVID-19-ArbZV
  • Inhalte der COVID-19-ArbZV, Bedeutung für betriebliche Praxis
  • Zulässigkeit der Einführung und Anordnung von 12-Stunden-Diensten
  • Gesundheitliche Auswirkungen von 12-Stunden-Schichten auf die Beschäftigten
  • Ziele und Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung bei der Einführung von 12-Stunden-Schichten
  • Arbeit der betrieblichen Interessenvertretung, Ausübung der Mitbestimmung bei der Dienstplangestaltung in Corona-Zeiten

Dieses Online-Seminar besteht aus einem Block à 2,5 Stunden.

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV

Überblick: Aktuelle Rechtsgrundlagen zur Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung
Verhältnis der Regelungen zueinander: Richtlinie 2003/88 zur Arbeitszeit, ArbZG, Landesverfügungen, COVID-19-ArbZV
Inhalte der COVID-19-ArbZV, Bedeutung für die betriebliche Praxis
Zulässigkeit der Einführung und Anordnung von 12-Stunden-Diensten unter Berücksichtung arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse
Gesundheitliche Auswirkungen von 12-Stunden-Schichten auf die Beschäftigten
Ziele und Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung bei der Einführung von 12-Stunden-Schichten
Arbeit der betrieblichen Interessenvertretung, Ausübung der Mitbestimmung bei der Dienstplangestaltung in Corona-Zeiten
Was tun bei Nichteinigung mit dem Arbeitgeber über die Zulässigkeit und Anordnung von 12-Stunden-Schichten?

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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Termine

Momentan sind leider keine Termine geplant. Gerne bieten wir Ihnen jedoch eine maßgeschneiderte (Inhouse-)Schulung für Ihren Betrieb bzw. Ihre Dienststelle an. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf: 0211 9046-0 bzw. info@verdi-bub.de

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