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Mutterschutz - Bestandteil des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Mutterschutzgesetz: Betriebliche Umsetzung, Kontroll- und Gestaltungsmöglichkeiten der Interessenvertretung

Das novellierte Mutterschutzgesetz - mit vielen grundlegenden Änderungen - gilt seit Januar 2018. Dieses Seminar behandelt die Thematik auf dem aktuellen Stand und in kompakter Form.

Für werdende oder stillende Mütter gelten spezielle Schutzvorschriften, um die Frau und das Kind vor arbeitsbedingten Gefahren und Gesundheitsschädigungen zu bewahren. Eine vorausschauende Umsetzung, auch bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen, trägt dazu bei, Konflikte oder vorschnelle Beschäftigungsverbote zu verhindern, wenn eine Beschäftigte ihre Schwangerschaft bekannt gibt.

Möglichkeiten der betrieblichen Umsetzung (Schwerpunkt: Arbeitsgestaltung) werden anhand von Fragen der Teilnehmenden diskutiert. Daneben werden die Überwachungsaufgaben und Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung sowie ihre Gestaltungsmöglichkeiten erläutert.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überblick: Rechtsgrundlagen, das Mutterschutzgesetz und weitere Verordnungen
  • Ziele der Novellierung des Mutterschutzgesetzes
  • Begriffsklärungen: u.a. unverantwortbare Gefährdung, Gefährdungsfaktoren
  • Überblick: Erforderliche Maßnahmen des Arbeitgebers zum Schutz vor Gesundheitsschädigungen Schwangerer und werdender Kinder
  • Einbindung des Mutterschutzes in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gefährdungsbeurteilung
  • Weitere Schutzmaßnahmen: Verbot der Mehr- und Nachtarbeit, Schutzfristen vor und nach der Entbindung, Freistellung für Untersuchungen, Umgestaltung der Arbeitsbedingungen usw.
  • Aufgaben, Beteiligungsrechte und Gestaltungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung

  • Termin

    31.08. – 01.09.2020
  • Ort

    60528 Frankfurt am Main, hoffmanns höfe
  • Seminarnummer

    1600-2008312
  • Teilnehmendenkreis

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der JAV/Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
  • Branche/Bereich

    Besondere Dienstleistungen
    Bildung, Wissenschaft und Forschung
    Bund + Länder
    Finanzdienstleistungen
    Gemeinden
    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
    Handel
    Medien, Kunst und Industrie
    Postdienste, Speditionen und Logistik
    Sozialversicherung
    Telekommunikation, Informationstechnologie
    Ver- und Entsorgung
    Verkehr
  • Teilnahmevoraussetzungen

    Besuch des BR-/PR-/JAV-/SBV-Grundseminars
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX, § 10 Abs. 5 BGleiG, analog Regelungen der Länder
  • Kostenübernahme

    § 40 Abs. 1 BetrVG, § 44 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 8 SGB IX, § 10 Abs. 5 i.V.m. § 18 Abs. 3 BGleiG, analoge Regelungen der Länder
  • Seminargebühr

    690,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit)
    Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte.
  • Tagungsstättenkosten

    155,00 EUR inkl. MwSt.
  • Kontakt

    ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257 824-0
    info.hessen@verdi-bub.de
  • Bewertung

    (10 Bewertungen)
    91,38% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Überblick über die rechtlichen Grundlagen und Vorschriften zum Mutterschutz, u.a.:

  • Mutterschutzgesetz
  • Verordnung zum Schutz der Mütter am Arbeitsplatz
  • Sozialgesetzbuch V
  • Arbeitsschutzgesetz

Nutzen der Vorschriften für die Beschäftigten und für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz
Besondere Pflichten des Arbeitgebers im Rahmen der betrieblichen Umsetzung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz für werdende Mütter:

  • Gestaltungsgebote im Arbeitsschutz, bezogen auf die speziellen Gefahren für werdende Mütter nach u.a. § 4 Nr. 6 ArbSchG
  • Pflicht des Arbeitgebers zur Beurteilung und Dokumentation der Arbeitsbedingungen nach §§ 5, 6 ArbSchG in Bezug auf die mit der Arbeit verbundenen besonderen Gefährdungen für schwangere Frauen

Überblick über die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitgebers zum Schutz vor Gesundheitsschädigungen schwangerer Frauen und des werdenden Kindes:

  • technisch (Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsverfahren)
  • organisatorisch (Veränderung der Arbeitszeit und Tätigkeiten)
  • personenbezogen (Versetzung, Beschäftigungsverbot)

Weitere Schutzmaßnahmen, z.B. vor Benachteiligung am Arbeitsplatz
Beteiligungsrechte, Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung, z.B.:

  • Überwachungspflichten zum Schutz der Beschäftigten und der Einhaltung der zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen und bei der Bekämpfung von Unfall- und Gesundheitsgefahren
  • Mitbestimmungsrechte beim Arbeits- und Gesundheitsschutz und bei der Arbeitszeitgestaltung
  • Beteiligungsrechte bei der Personalplanung und -entwicklung


Hier den Themenplan als PDF downloaden.

Anmeldung zum Seminar

Mutterschutz - Bestandteil des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Mutterschutzgesetz: Betriebliche Umsetzung, Kontroll- und Gestaltungsmöglichkeiten der Interessenvertretung

  • Seminarnummer 1600-2008312
  • Ort 60528 Frankfurt am Main, hoffmanns höfe
  • Termin 31.08. – 01.09.2020

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