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Umgang mit krankheitsbedingten Fehlzeiten im Gesundheits- und Sozialwesen

Pflichten des Arbeitgebers in Bezug auf den Gesundheitsschutz und die Entlastung der Beschäftigten

Krankheitsbedingte Fehlzeiten nehmen stetig zu. Die Ursachen liegen in fortschreitender Arbeitsverdichtung und dauerhafter Überlastung, vor allem durch zu wenig Personal. Statt mehr Personal einzustellen, versuchen Arbeitgeber, die Arbeitszeit und den Einsatz der Beschäftigten noch flexibler zu handhaben. Die Folge: mehr krankheitsbedingte Fehlzeiten durch steigende Arbeitsbelastung - ein Teufelskreis.

Das Seminar bietet einen Überblick über rechtliche Aspekte von krankheitsbedingten Fehlzeiten sowie die Analyse der Ursachen und Folgen. Ein Blick auf die verschiedenen rechtlichen Möglichkeiten und Pflichten des Arbeitgebers zur präventiven Gesundheitsförderung zeigt, dass auch ein Anspruch der Beschäftigten auf Entlastung bestehen kann. Wie die gesetzliche Interessenvertretung entlastende Maßnahmen durchsetzen kann, steht im Mittelpunkt dieses Seminars.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Überblick über die rechtlichen Auswirkungen von krankheitsbedingten Fehlzeiten
  • Mögliche Ursachen und Folgen für die Beschäftigten (z.B. krankheitsbedingte Kündigung)
  • Überblick: Analyseinstrumente zur Entwicklung von betrieblichen Maßnahmen zur Fehlzeitenreduktion
  • Darstellung betrieblicher Maßnahmen zur Krankheitsvermeidung am Arbeitsplatz
  • Handlungsmöglichkeiten und Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung

  • Termin

    08.06. – 09.06.2020
  • Ort

    29664 Walsrode, ver.di Bildungs- und Tagungszentrum Walsrode
  • Seminarnummer

    1663-2006081
  • Teilnehmendenkreis

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Branche/Bereich

    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Kostenübernahme

    § 40 Abs. 1 BetrVG, § 44 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 8 SGB IX
  • Seminargebühr

    625,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit)
    Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte.
  • Tagungsstättenkosten

    167,50 EUR inkl. MwSt.
  • Kontakt

    ver.di-b+b-Büro Hessen
    Tel. 069 257824-0
    info.hessen@verdi-bub.de
  • Bewertung

    (32 Bewertungen)
    97,59% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Überblick und Darstellung rechtlicher Auswirkungen von Kurz- und Langzeiterkrankungen (z.B. nach Entgeltfortzahlungsgesetz, SGB V, SGB IX, Tarifverträgen usw.)
Betriebliche Ursachen und Folgen von krankheitsbedingten Fehlzeiten (Arbeitsverdichtung, mangelnde Qualifikation, dauerhafte Überlastung usw.)
Mögliche betriebliche Maßnahmen zur Reduzierung krankheitsbedingter Ausfälle der Beschäftigten (z.B. Betriebliches Eingliederungsmanagement, Anpassung der Gefährdungsbeurteilung und Ableiten von Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz)
Überblick über Analyseinstrumente zur Feststellung von Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlzeiten, z.B. Anpassung von betrieblichen Arbeitszeitregelungen an die Bedürfnisse der Beschäftigten bis hin zum Angebot spezieller gesundheitsfördernder Maßnahmen
Überblick über die betrieblichen Akteure zur Förderung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung

Hier den Themenplan als PDF downloaden.

Anmeldung zum Seminar

Umgang mit krankheitsbedingten Fehlzeiten im Gesundheits- und Sozialwesen

Pflichten des Arbeitgebers in Bezug auf den Gesundheitsschutz und die Entlastung der Beschäftigten

  • Seminarnummer 1663-2006081
  • Ort 29664 Walsrode, ver.di Bildungs- und Tagungszentrum Walsrode
  • Termin 08.06. – 09.06.2020

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