Die Seite für BR, PR, JAV, MAV und SBV

Wirksam mitbestimmen bei der Dienstplanung (Teil 2)

Organisation und Verfahren der Dienstplanprüfung im Sozial- und Gesundheitswesen

In vielen Betrieben beginnt die Dienstplanprüfung mit der Vorlage der Dienstpläne. Die Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber beginnen aber häufig schon weit früher. Streitpunkte sind u.a. der Zeitpunkt der Vorlage, zeitliche/personelle Ressourcen, die technischen Möglichkeiten zur Überprüfung durch die Interessenvertretung (z.B. Zugang zur Dienstplansoftware, zu Fehlerprotokollen) oder auch, ob externe Unterstützung benötigt wird.

Sinnvollerweise schaltet sich die gesetzliche Interessenvertretung im Rahmen ihrer Beteiligungsrechte bereits in den Prozess der Dienstplangestaltung ein, bevor der Dienstplan durch den Arbeitgeber erstellt ist und der Interessenvertretung vorgelegt wird. Nur so kann sie ihre Mitbestimmungsrechte frühzeitig und wirkungsvoll im Sinne der Beschäftigten ausüben. Aber welches ist der richtige Zeitpunkt, und wie regelt man das?

Im Seminar vermitteln wir u.a. Kenntnisse zu den Beteiligungsrechten und Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung im Rahmen des Verfahrens der Dienstplanprüfung, zum Umgang mit und zur Zulässigkeit von nachträglichen Dienstplanänderungen (z.B. ´Holen aus dem Frei´) sowie zu Fragen der Organisation und Aufgabenverteilung im Gremium.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Verfahren der Dienstplanprüfung (u.a. zeitliche, inhaltliche und formale Anforderungen)
  • Aufgaben und Arbeitsteilung im Gremium (Betriebs-/Personalrat, Dienstplanausschuss)
  • Zuständigkeiten (u.a. mehrere Betriebe eines Unternehmens, Personalgestellung)
  • Einsatz von internen und externen Sachverständigen
  • Rechtliche und betriebliche Folgen der Ablehnung von Dienstplänen
  • Umgang mit (kurzfristigen) Dienstplanänderungen, z.B. über Holen aus dem Frei durch Nutzung von (u.a.) WhatsApp-Gruppen
  • Eckpunkte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung

  • Termin

    14.09. – 16.09.2020
  • Ort

    74821 Mosbach, ver.di Bildungszentrum Mosbach
  • Seminarnummer

    1663-2009142
  • Teilnehmendenkreis

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
  • Branche/Bereich

    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
  • Kostenübernahme

    § 40 Abs. 1 BetrVG, § 44 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
  • Seminargebühr

    840,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit)
    Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte.
  • Tagungsstättenkosten

    299,00 EUR inkl. MwSt.
  • Kontakt

    ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257824-0
    info.hessen@verdi-bub.de
  • Bewertung

    (193 Bewertungen)
    93,80% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Zu welchem Zeitpunkt ist es für die gesetzliche Interessenvertretung sinnvoll, sich in den Prozess der Dienstplanerstellung einzuschalten?
Woher und von wem bekommt der Betriebs-/Personalrat/die MAV die Dienstpläne?
In welcher Form erreichen die Dienstpläne das Gremium? Elektronisch (mit Leserecht des Betriebs-/Personalrats/der MAV) oder in Papierform?
Wann muss der Dienstplan vorgelegt werden? Welche Informationen benötigt die Interessenvertretung darüber hinaus?
Wer im Gremium prüft? (Betriebs-/Personalrat, MAV, Dienstplanausschuss, SBV?) Was ist aufgrund der Besetzung der Gremien (z.B. Vertreter unterschiedlicher Listen) zu beachten?
In welcher Zeit muss der Betriebs-/Personalrat/die MAV reagieren?
Was passiert, wenn die gesetzliche Interessenvertretung den Dienstplan nicht oder nicht rechtzeitig bekommt bzw. der Arbeitgeber die Dienste bereits anordnet?
Welches sind die betrieblichen und rechtlichen Folgen, wenn die gesetzliche Interessenvertretung den Dienstplan nicht genehmigt?
Kann die gesetzliche Interessenvertretung Dritte (Interne wie Externe) zur Prüfung des Dienstplans hinzuziehen?
Welcher Betriebs- bzw. Personalrat ist für die Prüfung zuständig? (Bei mehreren Betrieben eines Unternehmens, Personalgestellung, Arbeitnehmerüberlassung, Leiharbeitnehmer ...)
Und wenn der Dienstplan dann steht – ist die gesetzliche Interessenvertretung bei Dienstplanänderungen zu beteiligen, und wie ist das Verfahren?
Kann das Verfahren der Dienstplanprüfung in einer Betriebs-/Dienstvereinbarung geregelt werden? Wenn ja, wie?

Hier den Themenplan als PDF downloaden.

Anmeldung zum Seminar

Wirksam mitbestimmen bei der Dienstplanung (Teil 2)

Organisation und Verfahren der Dienstplanprüfung im Sozial- und Gesundheitswesen

  • Seminarnummer 1663-2009142
  • Ort 74821 Mosbach, ver.di Bildungszentrum Mosbach
  • Termin 14.09. – 16.09.2020

Seminaranmeldung

Hiermit melde ich mich zu o.g. Seminar an.

Die mit dem * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Angaben zur Person/Privatadresse

Angaben zum Gremium

ggf. abweichende Rechnungsadresse

Weitere Angaben

ver.di Bildung + Beratung versichert Ihnen, dass Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.

Unverbindliche Reservierung

Hiermit reserviere ich unverbindlich einen Platz im o.g. Seminar und bitte um Zusendung der detaillierten Seminarausschreibung zur Beschlussfassung im Gremium und zur rechtsverbindlichen Anmeldung.

Die mit dem * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Angaben zur Person

Angaben zum Gremium

ver.di Bildung + Beratung versichert Ihnen, dass Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.

zurück zur Suche

© ver.di Bildung + Beratung Gem. GmbH

nach oben