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Gefährdungsanzeigen im Sozial- und Gesundheitswesen

Warum es so wichtig ist, Gefährdungs- und Überlastungssituationen zu melden und zu dokumentieren

Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen wird auch mit Personalabbau und unbesetzten Stellen erkauft. Der Alltag der Beschäftigten ist dadurch von wachsendem Leistungsdruck geprägt. Überlastung und Fehlleistung sind die logische Folge. Den psychischen Druck drängen die Betroffenen oft zum Wohle der Patientinnen und Patienten in den Hintergrund. Die so entstehende Überlastung führt oft dazu, dass Sachen beschädigt oder Personen gefährdet werden. Das wiederum kann für den vermeintlichen Verursacher zu arbeitsrechtlichen, strafrechtlichen und/oder zivilrechtlichen Konsequenzen führen.

Das Seminar behandelt die Rechtsgrundlagen und Voraussetzungen, aber auch die Ziele und Folgen von Gefährdungsanzeigen sowie mögliche Inhalte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung. Darüber hinaus werden die Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung anhand von Praxisbeispielen dargestellt und bearbeitet.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Mögliche rechtliche und persönliche Folgen von Arbeitsüberlastung
  • Hinweispflichten gegenüber dem Arbeitgeber
  • Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung, aktuelle Fälle aus der Praxis und Rechtsprechung
  • Fürsorgepflichten des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten bei der Ausgestaltung der Arbeit
  • Ziele, Inhalte und Folgen von Gefährdungsanzeigen
  • Pflichten des Arbeitgebers beim Umgang mit Gefährdungsanzeigen
  • Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung
  • Eckpunkte für eine Betriebs-/Dienstvereinbarung

  • Termin

    21.09. – 23.09.2020
  • Ort

    53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Krupp Hotel
  • Seminarnummer

    1663-2009211
  • Teilnehmendenkreis

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Branche/Bereich

    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Kostenübernahme

    § 40 Abs. 1 BetrVG, § 44 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 8 SGB IX
  • Seminargebühr

    840,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit)
    Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte.
  • Tagungsstättenkosten

    364,00 EUR inkl. MwSt.
  • Kontakt

    ver.di-b+b-Büro Hessen, Tel. 069 257824-0
    info.hessen@verdi-bub.de
  • Bewertung

    (21 Bewertungen)
    98,15% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Ziele, Bedeutung und Funktion einer Gefährdungsanzeige in den Arbeits-/Tätigkeitsbereichen des Sozial- und Gesundheitswesens
Inhalt, Form und Aufbewahrung der Gefährdungsanzeige
Begriffsklärung: Gefährdungs-/Überlastungs-/Entlastungsanzeige
Arbeitsvertragliche Neben- und Hinweispflichten der Beschäftigten zur Schadensvermeidung bzw. beim Schadenseintritt
Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung (Haftung bei Schäden, die im Rahmen der Ausübung des Arbeitsverhältnisses verursacht werden, z.B. Folgen von möglichen Aufsichtsverletzungen und bei der Ausübung der Pflegetätigkeit)
Arbeits- und Gesundheitsschutz – Fürsorgepflichten des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten bei der Gestaltung der Arbeitsplätze
Rechtliche und betriebliche Folgen von Gefährdungsanzeigen
Pflichten des Arbeitgebers beim Umgang mit Gefährdungsanzeigen
Beispiele für Gefährdungsanzeigen
Gefährdungsanzeige und Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, z.B. Gefährdungsbeurteilungen nach § 5 ArbSchG
Schlussfolgerungen für Arbeitszeitregelungen und für die Personalbedarfsplanung
Handlungsmöglichkeiten und Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
Mögliche Inhalte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung zur Gefährdungsanzeige

Hier den Themenplan als PDF downloaden.

Anmeldung zum Seminar

Gefährdungsanzeigen im Sozial- und Gesundheitswesen

Warum es so wichtig ist, Gefährdungs- und Überlastungssituationen zu melden und zu dokumentieren

  • Seminarnummer 1663-2009211
  • Ort 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Krupp Hotel
  • Termin 21.09. – 23.09.2020

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