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Der Alltag - ein Spagat

Nicht freigestellte Mitglieder von gesetzlichen Interessenvertretungen zwischen Job und Funktion

Abteilung oder Arbeit für die gesetzliche Interessenvertretung? Team oder Ausschuss? Interessenvertretung oder Job? Sie haben viele Aufgaben zu bewältigen und müssen diese als nicht freigestelltes Mitglied mit Ihrem Job in Einklang bringen. Eine scheinbar unlösbare Herausforderung.

Das Gesetz gibt Ihrer gesetzlichen Funktion Vorrang. Die betriebliche Wirklichkeit ist vielschichtiger: Arbeitsdruck belastet, das Verständnis der Kolleginnen und Kollegen für Ihre Abwesenheit ´in Sachen Interessenvertretung´ schmilzt, der Chef ´vergisst´ gerne, dass Sie zur Sitzung müssen – kurzum: Sie müssen erklären, rechtfertigen, um Verständnis werben. Gleichzeitig wollen Sie in der Funktion und im Job gute Arbeit leisten.

Neben der formalen Seite geht es um praktische Probleme und Konflikte, um persönliche Ansprüche und um arbeitsorganisatorisches Handwerkszeug. Am Ende werden Sie mehr Kompetenz im Umgang mit Ihrer Situation gewonnen haben, einschließlich der Erkenntnis der Grenzen des Machbaren.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Der rechtliche Rahmen: Vorrang der Funktion, Freistellungen
  • Probleme/Konflikte und ihre Folgen
  • Wie viel Zeit kann, will, muss ich für die Betriebs-/Personalratsarbeit aufwenden?
  • Formale Regelungsmöglichkeiten
  • Konflikte aufgreifen, persönlich stimmige und rechtlich vertretbare Lösungen finden
  • Anregungen für gute Arbeitsorganisation: Instrumente der Arbeits- und Zeitplanung

  • Termin

    05.08. – 07.08.2020
  • Hinweis

    Dieser Termin ist stark nachgefragt. Dieser Termin ist ausgebucht. Sie können sich auf die Warteliste setzen lassen.
  • Ort

    82347 Bernried am Starnberger See, Marina Bernried
  • Seminarnummer

    KE-2008051
  • Teilnehmendenkreis

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Branche/Bereich

    Besondere Dienstleistungen
    Bildung, Wissenschaft und Forschung
    Bund + Länder
    Finanzdienstleistungen
    Gemeinden
    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
    Handel
    Medien, Kunst und Industrie
    Postdienste, Speditionen und Logistik
    Sozialversicherung
    Telekommunikation, Informationstechnologie
    Ver- und Entsorgung
    Verkehr
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Kostenübernahme

    § 40 Abs. 1 BetrVG, § 44 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 8 SGB IX
  • Seminargebühr

    990,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit)
    Hinzu kommen die Kosten der Tagungsstätte.
  • Tagungsstättenkosten

    420,00 EUR inkl. MwSt.
  • Bemerkung

    Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Kostenübernahmeerklärung des Arbeitgebers/der Dienststelle möglich.
  • Kontakt

    ver.di-b+b-Büro Bundesweite Seminare und Tagungen
    Tel. (030) 263 9989-20
    info.berlin@verdi-bub.de
  • Bewertung

    (83 Bewertungen)
    96,98% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Der rechtliche Rahmen
Vorrang der gesetzlichen Funktion als Betriebs-/Personalrat
Freistellung für die Betriebs-/Personalratsarbeit
Probleme und Konflikte im Zusammenhang mit der Freistellung für die Funktion
Mögliche Folgen der Funktionsausübung:

  • persönlich
  • auf die Situation in der Abteilung
  • auf das unmittelbare Umfeld

Formale Regelungsmöglichkeiten mit dem Arbeitgeber
Rechtliche Klärung versus verständigungsorientierter Kommunikation?
Konfliktbearbeitung und rechtlich vertretbare Lösungen
Zeitlicher Aufwand für die Betriebs-/Personalratsarbeit
Hinweise für eine adäquate Arbeitsorganisation
Instrumente für eine effektive Arbeits- und Zeitplanung
Tipps für die praktische Umsetzung

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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