Seminare für BR, PR, JAV, MAV + SBV

Arbeiten 4.0: Gute digitale Arbeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten des Personal- bzw. Betriebsrats

Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind Vorreiter in der Nutzung digitaler Technik. Die Digitalisierung verändert den Studien- und Forschungsalltag, aber auch die Struktur der Lehre (E-Learning, digitale Hochschule) und der Forschung selbst (Projekt- und Forschungsarbeit über Cloud-Computing).

Aber trotz Voranschreitens der Digitalisierung fehlt es oft an den erforderlichen Arbeitstechnologien und Arbeitsmitteln wie z.B. Smartphones oder Tablets oder an klaren Regelungen zur Nutzung digitaler Technik. Datenschutzprobleme, damit verbundene Haftungsfragen für Beschäftigte, aber auch Unsicherheiten hinsichtlich Urheberrechten im Rahmen von nationaler und internationaler Projektarbeit oder Haftungsrisiken beim Verlust von technischen Geräten sind die Folge.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Arbeitsplätze und die Tätigkeit der Beschäftigten? Welche Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten hat die gesetzliche Interessenvertretung?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Digitalisierung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen - Bestandsaufnahme und Beispiele
  • Bring-Your-Own-Device, Company-Owned-Personally-Enabled: Begriffsklärungen
  • Formen der (privaten) Technologienutzung und Vereinbarkeit von IT-Richtlinien, IT-Sicherheit, Datenschutz in der Verwaltung
  • Konsequenzen fehlender IT-Richtlinien und fehlender IT-Dienst- bzw. -Betriebsvereinbarungen
  • Digitaler Arbeits- und Gesundheitsschutz: Der Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben entgegenwirken
  • Haftung der Beschäftigten bei der Verletzung von Datenschutz- oder IT-Sicherheitsregeln

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder
  • Freistellung

    § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG

Digitalisierung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen - Bestandsaufnahme und Beispiele
Übersicht: Rechtliche Grundlagen zum Arbeitnehmerdatenschutz (EU-Datenschutzverordnung, Bundesdatenschutzgesetz) an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Digitalisierung von Dienstleistungen und Tätigkeiten an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen, Folgen für die Beschäftigten
Begriffsklärungen: Bring-Your-Own-Device (BYOD); Company-Owned-Personally-Enabled (COPE)
Formen der (privaten) Technologienutzung und Vereinbarkeit von IT-Richtlinien, IT-Sicherheit und Datenschutz in der Verwaltung
Konsequenzen fehlender IT-Richtlinien und fehlender IT-Dienst- bzw. Betriebsvereinbarungen
Digitaler Arbeits- und Gesundheitsschutz - der Entgrenzung von Arbeits- und Privatleben entgegenwirken:

  • Überblick: Rechtliche Grundlagen zur Arbeitszeit und zum Arbeits- und Gesundheitsschutz (z.B. Arbeitszeitgesetz, Arbeitsschutzgesetz)
  • Grundsätze indirekter Steuerung und deren mögliche Folgen für die Gesundheit der Beschäftigten

Haftung der Beschäftigten bei der Verletzung des Datenschutzes oder von Regeln zur IT-Sicherheit:

  • Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung
  • Haftungsrisiken bei der Nutzung von externen Servern (z.B. über internationale Clouds)

Überblick über Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung im Zusammenhang mit "digitalen Arbeitsbedingungen", dem Datenschutz sowie dem Arbeits- und Gesundheitsschutz

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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Termine

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