Seminare für BR, PR, JAV, MAV + SBV

SBV plus: Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz

Kompaktseminar für Mitglieder von Schwerbehindertenvertretungen

Die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung ist ein Grundpfeiler des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes und Ausgangspunkt für systematische Abhilfemaßnahmen bei bestehenden Gefährdungen. Dies gilt für Arbeitsplätze von Beschäftigten mit und ohne Behinderung gleichermaßen. Die besonderen Belange der Gruppe der Beschäftigten mit Behinderung sind jedoch explizit zu berücksichtigen.

Dieses Seminar gibt Ihnen als Mitglied der Schwerbehindertenvertretung einen ersten Überblick über Hintergrund, Zielsetzung und Inhalt der Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz. Gemeinsam gehen Sie der Frage nach, an welchen Stellen und in welcher Form die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung sinnvoll und notwendig ist.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Gesetzliche Grundlage; Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung
  • Elemente und Gestaltung der Gefährdungsbeurteilung im Überblick
  • Besondere Aspekte körperlicher und psychischer Gefährdungen bei Menschen mit Behinderung (an ausgewählten Beispielen)
  • Einbindung der Schwerbehindertenvertretung in die Gefährdungsbeurteilung – Informations- und Mitwirkungsrechte nach ArbSchG und SGB IX
  • Abgrenzung der Beteiligungsrechte der verschiedenen Interessenvertretungen im Betrieb/in der Dienststelle
  • Schlussfolgerungen für die praktische Arbeit im Betrieb/in der Dienststelle

  • Zielgruppe

    Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung, Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 179 Abs. 4 SGB IX, § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV

Gefährdungsbeurteilungen: Anforderungen gemäß Arbeitsschutzgesetz und Verordnungen
Qualität und Zeitpunkt der Gefährdungsbeurteilung (lt. gesetzlichen Anforderungen)
Gesundheitsgefährdungen bei der Arbeit (Beispiele)
Besondere Aspekte körperlicher und psychischer Gefährdungen bei Menschen mit Behinderung (an ausgewählten Beispielen)
Arbeitsschutzziele
Wie kann die Interessenvertretung die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen anstoßen bzw. durchsetzen?

  • Einbindung der Schwerbehindertenvertretung in die Gefährdungsbeurteilung – Informations- und Mitwirkungsrechte nach ArbSchG und SGB IX
  • Abgrenzung der Beteiligungsrechte der verschiedenen Interessenvertretungen im Betrieb/in der Dienststelle
  • Wichtige Weichenstellungen: Auf was die Interessenvertretung bei der Einführung von Gefährdungsbeurteilungen unbedingt achten sollte
  • Schlussfolgerungen für die praktische Arbeit im Betrieb/in der Dienststelle

Instrumente, Informationsquellen, Methoden, Konzepte (Kurzüberblick):

  • Auswahl eines geeigneten Konzepts, Beispiele für Beurteilungs- und Ermittlungsverfahren von Gefährdungen am Arbeitsplatz
  • Wer sollte die Gefährdungsbeurteilung durchführen?
  • Möglichkeiten und Formen der Einbeziehung der Beschäftigten


Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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