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Wahl zur Schwer­behinderten­vertretung

Im Herbst 2026 finden die nächsten regulären Wahlen der Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen statt. Sie sind die Fachleute in Sachen Rehabilitation, Prävention und Integration und vertreten gemeinsam mit dem Betriebs- bzw. Personalrat die Interessen von Menschen mit Behinderungen.


Vor der Wahl: Tagesseminare zur Wahlvorbereitung

Wie geht man mit den vielen Verfahrens- und Formvorschriften zur Wahl um? Welche Praxiserfahrungen gibt es? ver.di b+b unterstützt die Wahlvorbereitung mit einer Vielzahl von Tagesschulungen. Auch „geübte“ Wahlvorstandsmitglieder sollten nicht nur ihrer Erfahrung trauen, sondern ihr Wissen auffrischen, um Fehler zu vermeiden und die neue Rechtsprechung sowie das novellierte SGB IX kennen zu lernen.

 

Wichtige Argumente, eine Schwer­behinderten­vertretung zu wählen:

  • Gemeinsam Recht wahrnehmen und durchsetzen
     
  • Immer über das aktuelle Geschehen im Betrieb bzw. in der Dienststelle informiert zu sein
     
  • Erwerbsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohten Menschen zu erhalten, zu verbessern oder zu unterstützen bzw. (wieder-)herzustellen
     
  • Prävention und betriebliches Eingliederungsmanagement, Gesundheitsförderung und menschengerechte Arbeitsgestaltung als wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Beschäftigung 
     
  • Verbesserte Bildungsangebote für Menschen mit Behinderungen schaffen
     
  • Mitgestalten bei einer behinderungsgerechten Arbeitsstätte, dem Arbeitsplatzes, der Arbeitsorganisation und der Arbeitszeit
     
  • Notwendige Ausstattung der Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderungen mit den erforderlichen technischen Arbeitshilfen in Zusammenarbeit mit den Inklusionsämtern erreichen
     
  • Die Beschäftigungspflicht von Menschen mit Behinderungen durchsetzen 
     
  • Anregungen und Beschwerden von Menschen mit Behinderungen bearbeiten und erfolgreich umsetzen
     
  • Bei der Beantragung der Schwerbehinderteneigenschaft und der Gleichstellung zu unterstützen
     
  • Sprachrohr für die speziellen Fragen und Probleme von Menschen mit Behinderungen im Betrieb oder in der Dienststelle zu sein
     

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