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Die EU-Datenschutz-Grundverordnung und die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes (intensiv)

Bedeutung für die Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist 2016 durch das EU-Parlament beschlossen worden und in Kraft getreten. Die Verordnung ist für die Mitgliedstaaten verbindlich und gilt seit Ende Mai 2018 unmittelbar, d.h. bis dahin mussten die betrieblichen Anpassungsprozesse zur DSGVO abgeschlossen sein.

Die DSGVO regelt u.a. die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen innerhalb der Europäischen Union. Sie ersetzt das Bundesdatenschutzgesetz in weiten Teilen bzw. dieses gilt nur noch dort, wo die DSGVO dies durch Öffnungsklauseln zulässt.

Die Änderungen wirken sich auf die Rechte der Beschäftigten zum Datenschutz und somit auch erheblich auf die Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung aus. Was bedeutet das nun für deren Arbeit?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Auswirkungen der DSGVO auf nationale Regelungen (Bundes-/Landesdatenschutzgesetze, Telekommunikationsgesetz usw.) und auf kollektivrechtliche Regelungen (z.B. Tarifverträge)
  • Ziele, Grundsätze und Anwendungsbereiche der DSGVO
  • Überblick: Regelungsinhalte der DSGVO, Begriffsklärungen (z.B. personenbezogene Daten, Datensparsamkeit, Datensicherheit, Privacy by Design, Privacy by Default, Datenschutz-Folgeabschätzung usw.)
  • Pflichten des Arbeitgebers beim Arbeitnehmerdatenschutz, Anforderungen der DSGVO an die betrieblichen Regelungen
  • Umfang der Überprüfung von bisherigen datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärungen und bestehenden Betriebs-/Dienstvereinbarungen
  • Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Erarbeiten einer Mustervereinbarung zum Datenschutz unter Beachtung der Anforderungen aus der DSGVO sowie dem novellierten Bundesdatenschutzgesetz

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Bewertung

    (183 Bewertungen)
    94,6% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Überblick über die datenschutzrechtlichen Grundregelungen (Normenhierarchie)
Auswirkungen der EU-DSGVO auf nationale Regelungen (Bundesdatenschutzgesetz, Telekommunikationsgesetz usw.) und auf kollektivrechtliche Regelungen (z.B. Tarifverträge)
Ziele, Grundsätze und Anwendungsbereiche der EU-DSGVO
Regelungsinhalte der EU-DSGVO
Begriffsklärungen:

  • personenbezogene Daten
  • Datensparsamkeit
  • Datensicherheit
  • Privacy by Design
  • Privacy by Default
  • Datenschutz-Folgeabschätzung

Pflichten des Arbeitgebers beim Arbeitnehmerdatenschutz, Anforderungen der EU-DSGVO an die betrieblichen Regelungen
Aufgaben des/der betrieblichen Datenschutzbeauftragten
Sanktionen bei Verstoß gegen die EU-DSGVO
Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung bei der Umsetzung der EU-DSGVO
Betriebliche Umsetzung und Darstellung der praktischen Vorgehensweise (z.B. mit Blick auf bestehende Betriebs-/Dienstvereinbarungen)

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Termine

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19.09. – 20.09.2019 Sachsen | Dresden weitere Infos | Anmeldung
28.10. – 30.10.2019 Berlin | Berlin-Wannsee weitere Infos | Anmeldung
10.02. – 12.02.2020 Berlin | Berlin weitere Infos | Anmeldung
24.02. – 26.02.2020 Hessen | Frankfurt am Main weitere Infos | Anmeldung
26.02. – 28.02.2020 Thüringen | Saalfeld weitere Infos | Anmeldung
25.05. – 27.05.2020 Niedersachsen | Walsrode weitere Infos | Anmeldung
22.06. – 24.06.2020 Hessen | Fulda weitere Infos | Anmeldung
23.09. – 25.09.2020 Berlin | Berlin-Wannsee weitere Infos | Anmeldung
23.11. – 25.11.2020 Sachsen | Radebeul weitere Infos | Anmeldung
25.11. – 27.11.2020 Bayern | Brannenburg weitere Infos | Anmeldung

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