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Die EU-Datenschutz-Grundverordnung und die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (intensiv)

Bedeutung für die Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist für die Mitgliedstaaten verbindlich und gilt unmittelbar, d.h. es bedarf nur dann einer Umsetzung in eine nationale gesetzliche Regelung, wenn die DSGVO dies ausdrücklich vorsieht. Ansonsten gelten die Normen und Regelungen der DSGVO wie ein Gesetz und müssen von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

Die DSGVO regelt u.a. die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen innerhalb der Europäischen Union. Sie ersetzt das Bundesdatenschutzgesetz in weiten Teilen bzw. dieses gilt nur noch dort, wo die DSGVO dies durch Öffnungsklauseln zulässt.

Die Änderungen wirken sich auf die Rechte der Beschäftigten zum Datenschutz und somit auch erheblich auf die Arbeit der gesetzlichen Interessenvertretung aus. Was bedeutet das nun für deren Arbeit?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Auswirkungen der DSGVO auf nationale Regelungen (Bundes-/Landesdatenschutzgesetze, Telekommunikationsgesetz usw.) und auf kollektivrechtliche Regelungen (z.B. Tarifverträge)
  • Ziele, Grundsätze und Anwendungsbereiche der DSGVO
  • Überblick: Regelungsinhalte der DSGVO, Begriffsklärungen (z.B. personenbezogene Daten, Datensparsamkeit, Datensicherheit, Privacy by Design, Privacy by Default, Datenschutz-Folgeabschätzung usw.)
  • Pflichten des Arbeitgebers beim Arbeitnehmerdatenschutz, Anforderungen der DSGVO an die betrieblichen Regelungen
  • Umfang der Überprüfung von bisherigen datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärungen und bestehenden Betriebs-/Dienstvereinbarungen
  • Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Erarbeiten einer Mustervereinbarung zum Datenschutz unter Beachtung der Anforderungen der DSGVO sowie des Bundesdatenschutzgesetzes

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Bewertung

    (232 Bewertungen)
    93,9% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Überblick über die datenschutzrechtlichen Grundregelungen (Normenhierarchie) und Rahmenbedingungen zum Datenschutz
Auswirkungen der EU-DSGVO auf nationale Regelungen (Bundesdatenschutzgesetz, Telekommunikationsgesetz usw.) und auf kollektivrechtliche Regelungen (z.B. Tarifverträge)
Ziele, Grundsätze und Anwendungsbereiche der EU-DSGVO
Regelungsinhalte der EU-DSGVO
Begriffsklärungen:

  • personenbezogene Daten
  • Datensparsamkeit
  • Datensicherheit
  • Privacy by Design
  • Privacy by Default
  • Datenschutz-Folgeabschätzung

Definitionen und Begriffsklärungen aus § 26 BDSG (Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses)
Zusammenarbeit mit der/dem betrieblichen Datenschutzbeauftragten
Organisation des Datenschutzes im Büro der gesetzlichen Interessenvertretung (Übersicht über die vorhandenen Daten, rechtliche Grundlagen, Datenkategorien)
Pflichten der gesetzlichen Interessenvertretung (Datensicherheit, Aufbewahrungsfristen)
Entwicklung von Eckpunkten für ein Datenschutzkonzept im Büro der gesetzlichen Interessenvertretung
Beispiele und Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung des Konzepts (Checklisten, Verfahren, Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik)
Informationsquellen für die weitere Arbeit

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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Termine

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02.08. – 04.08.2021 Berlin | Berlin-Wannsee weitere Infos | Anmeldung
08.11. – 10.11.2021 Sachsen | Chemnitz weitere Infos | Anmeldung

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