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Beschäftigte bei der Arbeit mit Patientinnen, Kunden und Klientinnen schützen

Arbeitsschutz für die Interaktions- und Dienstleistungsarbeit voranbringen

Die meisten Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich sind überwiegend von interaktiver Arbeit geprägt: Es geht um den Umgang mit Kundinnen, Klienten, Patientinnen und Bürgern. Hier entstehen spezifische physische sowie psychische Gefährdungen bei der Arbeit mit Menschen, die sich sehr belastend auswirken können.

Bisher werden diese tätigkeitsbezogenen Belastungen und Gefährdungen bei der Arbeit mit Menschen nur unzureichend berücksichtigt. Nur selten werden passende Maßnahmen sowie Vorkehrungen zum Schutz der Beschäftigten (sowie der Kundinnen/Kunden etc.) gemeinsam entwickelt.

Gibt es Stellschrauben für die gesetzliche Interessenvertretung, um dafür zu sorgen, dass die Belastungen der Beschäftigten reduziert und die Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Menschen passender gestaltet werden? Wie kann es ermöglicht werden, dass Beschäftigte noch lange ihrer Arbeit gesund und munter nachgehen können?

Um diese Fragen zu beantworten, werden in diesem Seminar die Grundprinzipien und Besonderheiten interaktiver Arbeit dargestellt und gemeinsam auf die jeweiligen betrieblichen Bedingungen angewendet. Bewährte Grundsätze und Vorgehensweisen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes werden auf die interaktive Arbeit bezogen. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen für gut gestaltete Interaktionsarbeit erarbeitet und konkrete Handlungsansätze für die gesetzliche Interessenvertretung vermittelt.

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX
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21.09. – 22.09.2021 Berlin | Berlin weitere Infos | Anmeldung

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