Berufszulassungsgesetze im Gesundheitswesen – Grundlagen und Praxis
Rechtliche Rahmenbedingungen und deren betriebliche Ausgestaltung in der praktischen Ausbildung
Einige Gesundheitsberufe sind auf der Grundlage von sogenannten Berufszulassungsgesetzen geregelt. Wie sind diese Gesetze aufgebaut und welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind für Auszubildende besonders relevant? Dieses Seminar vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Berufszulassungsgesetze im Gesundheitswesen, beleuchtet zentrale Inhalte und aktuelle Entwicklungen und zeigt deren Bedeutung für die betriebliche Praxis auf.
Viele Regelungen müssen in den Betrieben umgesetzt werden. Daraus ergibt sich nicht nur die Pflicht für die betrieblichen Interessenvertretungen, die Einhaltung der Regelungen zu überwachen, sondern auch die Aufgabe, die Ausbildung im Rahmen der Beteiligungsrechte mitzugestalten. Gerade hierfür sind grundlegende Kenntnisse über die Inhalte der jeweiligen Gesetze und der dazugehörigen Verordnungen elementar.
Die Seminarinhalte in Stichworten:
- Überblick: Berufszulassungsgesetze und Verordnungen (ATA-OTA-G, DiätAssG, ErgThG, PflBG, HebG, LogopG, MT-Berufe-G, NotSanG, PTAG usw.) Schwerpunktsetzung nach Interesse und Bedarf
- Das Ausbildungsverhältnis: Vertragsgestaltung, Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
- Einordung in das System der arbeitsrechtlichen Normenpyramide
- Regelungsinhalte der Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen als umsetzungsbedürftige Verordnungen
- Betriebliche Umsetzungsmöglichkeiten der Regelungsinhalte
- Beteiligungsrechte der Interessenvertretung bei der betrieblichen Ausbildung
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Zielgruppe
Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der JAV/Mitarbeitervertretung -
Freistellung
§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 54 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
Termine
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22.07. – 24.07.2026
Hessen | Naumburg (Nordhessen)
Nur für den Bereich Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft |
weitere Infos | Anmeldung |
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