Erfolgreiche Betriebsrats- und MAV-Arbeit in Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken
Durch Kenntnis und Anwendung von Beteiligungsrechten Arbeitsbedingungen verbessern
Politische Entscheidungen und daraus resultierende Steuerungspraktiken der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Rentenversicherungsträger beeinflussen die Arbeitsabläufe in Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken erheblich. Gleichzeitig verschärfen Personalmangel, zunehmende Komplexität der Fälle sowie insbesondere die Dokumentationsanforderungen und deren prüfungssichere Erfüllung den Druck auf die Beschäftigten. Diese und weitere Faktoren setzen den Rahmen innerhalb dessen sich konkrete Arbeitsbedingungen sowie das Arbeitsklima herausbilden.
Um auf Arbeitszeiten, gesundheitliche Belastungen, Arbeitszeitverteilung oder Digitalisierung aktiv gestaltend Einfluss nehmen zu können, verfügen Betriebsräte und MAVen über weitreichende Möglichkeiten und Beteiligungsrechte. Diese zu kennen, wirkungsvoll zu kombinieren und in der betrieblichen Praxis strategisch einzusetzen, ist Ziel dieses Seminars.
Die Seminarinhalte in Stichworten:
- Aktuelle Rahmenbedingungen und Branchenentwicklungen sowie ihre arbeitsrechtlichen Auswirkungen
- Beteiligung der Interessenvertretung am Prozess der Personalentwicklung im Lichte veränderter Berufsbilder (z.B. pädagogische Rollen, multiprofessionelle Teams)
- Mitbestimmung/Mitsprache bei der Arbeitszeitverteilung
- Überblick: Die Interessenvertretung und der Arbeits- und Gesundheitsschutz
- Einführung: Digitalisierung in der beruflichen Reha
- Rechtliche Mittel und politische Strategien zur Durchsetzung guter betrieblicher Regelungen
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Zielgruppe
Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung -
Freistellung
§ 37 Abs. 6 BetrVG, analoge Regelungen für MAV
Termine
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15.02. – 17.02.2027
Niedersachsen | Walsrode
Nur für den Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung |
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