Große Gremien erfolgreich leiten
Aufgaben von Vorsitzenden und ihrer Stellvertreter*innen – Grundseminar
Das Seminar nimmt die Führungsrealität von Vorsitzenden großer Betriebsratsgremien in den Blick. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Teamarbeit, Selbstmanagement und kollegiale Zusammenarbeit und ist geeignet einer Gremiengröße von 23.
Folgende Themen werden im Seminar behandelt:
- Das Gesamtgremium und seine strategischen Ziele statt nur den eigenen Bereich der Freigestellten im Blick behalten
- Bedeutung von vorausschauendes Handeln im Gremium
- Möglicher Umgang von Vorsitzenden, wenn unterschiedliche Positionen aufeinandertreffen, sich Fronten bilden oder die eigene Position keine Mehrheit findet
- Umgang mit unterschiedlichem Engagement und unterschiedlicher Leistungsbereitschaft
- Rolle als Vorsitz damit Zusammenarbeit und Führung gelingen kann
- Mandat und Einfluss: Was kann ein Vorsitz tatsächlich bewirken
- Generationen ansprechen und zusammenführen
- Selbstkritik als Führungsinstrument
Das Seminar nimmt die Führungsrealität von Vorsitzenden großer Betriebsratsgremien in den Blick. Um eine gute Durchmischung der Teilnehmenden und einen wertvollen Austausch zu ermöglichen, ist die Anmeldung auf maximal zwei Personen pro Betrieb begrenzt.
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Zielgruppe
Vorsitzende und stellv. Vorsitzende von Betriebs-/Personalräten bzw. Mitarbeitervertretungen -
Teilnahmevoraussetzungen
Gremiengröße ab 23 Mitgliedern -
Freistellung
§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 54 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
Die besondere Führungsrolle der/des Vorsitzenden im Gremium
Vom Einzelbereich zum Gesamtgremium
Gemeinsame Verantwortung, strategische Ziele und bereichsübergreifendes Denken
Vorausschauendes und strategisches Handeln
Entwicklungen erkennen
Prioritäten setzen und das Gremium zukunftsorientiert ausrichten
Umgang mit unterschiedlichen Positionen und Konflikten
Interessen zusammenführen, Fronten aufbrechen und persönliche Denkmuster überwinden
Zusammenarbeit und Verantwortung
Unterschiedliches Engagement und Leistungsbereitschaft sowie klare Strukturen und Verantwortlichkeiten
Generationen und unterschiedliche Arbeitsweisen
Verschiedene Erfahrungen, Erwartungen und Kommunikationsstile zusammenführen
Selbstreflexion als Führungsinstrument
Eigene Wirkung, blinde Flecken und den eigenen Anteil an Situationen erkennen
Führung und Zusammenarbeit weiterentwickeln
Persönliche Handlungsmöglichkeiten und notwendige Veränderungen im Gremium erkennen und gestalten
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