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Aufsichtspflicht und Haftungsrecht für die betriebliche Interessenvertretung in Kindertagesstätten und in der Jugendhilfe

Rechtliche Möglichkeiten zur Absicherung der Beschäftigten

Beschäftigte in Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen haben häufig Angst vor möglichen Aufsichtspflichtverletzungen und den rechtlichen Konsequenzen, die sich daraus ergeben können. Aber was beinhaltet überhaupt die Aufsichtspflicht? Wann beginnt und endet diese? Wie können sich Beschäftigte selbst vor möglichen Aufsichtspflichtverletzungen schützen? Welche Pflichten hat der Arbeitgeber, und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um Aufsichtspflichtverletzungen zu vermeiden? Wie ist die betriebliche Interessenvertretung zu beteiligen, und was kann diese tun, um die Beschäftigten zu schützen?

Im Seminar werden diese Fragen beantwortet, die rechtlichen Grundlagen und Aspekte rund um die Themen ´Aufsichtspflicht´ und ´Haftungsrecht´ dargestellt und die Möglichkeit der (rechtlichen) Absicherung der Beschäftigten über eine Betriebs-/Dienstvereinbarung erläutert.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Rechtliche Grundlagen; Begriffsklärung: Aufsichtspflicht und Haftungsrecht
  • Ausübung der Aufsichtspflicht als Teil der arbeitsvertraglichen Pflichten
  • Umfang, Inhalt, Kriterien zur Wahrnehmung der Aufsichtspflicht und Formen der Aufsichtsführung
  • Übertragung und Delegation der Aufsichtspflicht an ´Dritte´ (z.B. Eltern, ehrenamtliche Gruppenleiter/-innen, Menschen im Praktikum oder im Freiwilligen Sozialen Jahr)
  • Mögliche rechtliche Folgen der Verletzung der Aufsichtspflicht
  • Fürsorgepflichten des Arbeitgebers zur Vermeidung von Aufsichtspflichtverletzungen: Maßnahmen zur Prävention, Schutz vor Überlastung, Qualifizierungsmaßnahmen, Ausstattung und Einrichtung der Kindertageseinrichtung usw.
  • Eigenschutz der Beschäftigten durch Gefährdungs-/Überlastungsanzeigen
  • Fallbearbeitung unter Berücksichtigung der Beteiligungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der JAV/Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
  • Bewertung

    (28 Bewertungen)
    88,6% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Rechtliche Grundlagen
Begriffsklärung: Aufsichtspflicht und Haftungsrecht
Ausübung der Aufsichtspflicht als Teil der arbeitsvertraglichen Pflichten 
Rechtsgrundlagen, Umfang, Inhalt, Kriterien zur Wahrnehmung der Aufsichtspflicht; Formen der Aufsichtsführung
Übertragung und Delegation der Aufsichtspflicht an "Dritte": z.B. Eltern, ehrenamtliche Gruppenleiter/-innen, Menschen im Praktikum oder im Freiwilligen Sozialen Jahr
Mögliche rechtliche Folgen der Verletzung der Aufsichtspflicht
Fürsorgepflichten des Arbeitgebers zur Vermeidung von Aufsichtspflichtverletzungen:

  • Maßnahmen zur Prävention
  • Schutz vor Überlastung
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Ausstattung und Einrichtung der Kindertageseinrichtung usw.

Eigenschutz der Beschäftigten durch Gefährdungs-/Überlastungsanzeigen:

  • Ziele
  • Rechtsgrundlagen
  • mögliche Inhalte
  • Adressaten usw.

Fallbearbeitung unter Berücksichtigung der Beteiligungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung
Ziele und Strategien der betrieblichen Interessenvertretung 

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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