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Leiharbeit und Werkvertrag im Handel

Von der Warenkommissionierung bis zu Streikbrucharbeiten - Formen des flexiblen Personaleinsatzes

Leiharbeit und Werkverträge nehmen im Handel weiter zu. Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand. In dieser sehr kostenorientierten Branche dient die Leiharbeit vielfach als Mittel zur Senkung der Personalkosten und der Einschränkung des Kündigungsschutzes. Der Druck auf die Stammbelegschaft wächst.

Warenkommissionierung durch Leiharbeit in der Nacht und Streikbrucharbeiten durch Werkverträge am Morgen: Der Druck auf den Betriebsrat wächst.

In welchem Zusammenhang stehen die EU-Leiharbeitsrichtlinie, tarifvertragliche Regelungen und Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes? Welche Rolle spielt der Arbeitsvertrag? In dem Seminar werden die rechtlichen Vorschriften dargestellt, verschiedene Formen des Personaleinsatzes behandelt und die möglichen Handlungsoptionen der gesetzlichen Interessenvertretung erörtert.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Verhältnis der Richtlinie Leiharbeit 2008/104 EG zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sowie zu tarifvertraglichen und betrieblichen Regelungen
  • Der Arbeitsvertrag als Grundform des Personaleinsatzes für den Arbeitgeber
  • Formen des externen/internen Personaleinsatzes (Werkvertrag, Arbeitsvertrag, Personalgestellung, Arbeitnehmerüberlassung)
  • Überblick über die Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes
  • Prüfung der Vereinbarkeit von externem Personaleinsatz mit dem AÜG (z.B. über Servicegesellschaften)
  • Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung
  • Aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung

  • Zielgruppe

    Betriebsratsmitglieder
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG
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02.12. – 04.12.2020 Nordrhein-Westfalen | Dortmund weitere Infos | Anmeldung

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