Die Seite für BR, PR, JAV, MAV und SBV

Methoden des Wissens- und Ideenmanagements in Gremien der gesetzlichen Interessenvertretung

Die Sicherung und Weitergabe von Erfahrungs-, Fach- sowie Projektwissen ist ein Thema für die gesetzliche Interessenvertretung, da das Wissen ihrer Mitglieder Voraussetzung für den Erfolg der Arbeit und das Erreichen von Zielen ist. Insbesondere mit dem Wechsel oder dem Ausscheiden von Mitgliedern besteht die Gefahr, dass dieses Wissen unwiderruflich verloren geht. Aber auch neues Wissen muss aufgebaut und dessen Erhalt gesichert werden.

Wie aber lassen sich der Umgang mit Wissen und die Weitergabe von Wissen steuern? Wie kann ein dauerhaftes Wissensmanagement im Gremium organisiert und praktisch umgesetzt werden? Wie kann die Einarbeitung von neuen Mitgliedern erfolgen, und wie lässt sich neues Wissen entwickeln? Kann es im Gremium eine/-n Wissensbeauftragte/-n geben, und welche Aufgaben hätte diese/-r?

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Bausteine des Wissensmanagements für gesetzliche Interessenvertretungen
  • Ziele des Wissensmanagements
  • Schlüsselwissen einzelner Mitglieder, Gremienwissen; relevantes Wissen analysieren, identifizieren und darstellen
  • Konzepte, Strategien und erste Schritte beim Aufbau eines Wissens- und Ideenmanagements
  • Instrumente und Methoden der kontinuierlichen Wissenssicherung
  • Transparente Informationswege und Dokumentation von Wissen, z.B. beim Zustandekommen von Betriebs-/Dienstvereinbarungen
  • Entwicklung und Aufbau von Wissen durch Seminare, Mentoring- und Patensysteme, Aufbau von Netzwerken
  • Aufgaben und Rolle von Wissensbeauftragten in der gesetzlichen Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der JAV/Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Teilnahmevoraussetzungen

    Besuch des BR-/PR-/SBV-Grundseminars
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX

Ziele eines Wissensmanagements in gesetzlichen Interessenvertretungen
Definition und Bausteine des Wissensmanagements für gesetzliche Interessenvertretungen
Schlüsselwissen einzelner Mitglieder, Gremienwissen, relevantes Wissen analysieren, identifizieren und darstellen (z.B. Analyse der Mitgliederstruktur im Gremium, Erstellung von Anforderungsprofilen für die einzelnen Funktionen im Gremium usw.)
Konzepte, Strategie und erste Schritte beim Aufbau eines Wissens- und Ideenmanagements
Instrumente und Methoden der kontinuierlichen Wissenssicherung und eines Wissensmanagements (z.B. Übergabegespräche, Nachbesprechungen, Klausurtagungen, Storytelling, regelmäßige Austauschgespräche)
Transparente Informationswege, Erstellung von Wissensdatenbanken und Dokumentation von Wissen, z.B. zum und beim Zustandekommen von Betriebs-/Dienstvereinbarungen
Entwicklung und Aufbau von Wissen durch Seminare, Mentoring- und Patensysteme im Gremium, Aufbau von Netzwerken
Schaffung von Arbeitsstrukturen zur Kommunikation und Verteilung von Wissen (z.B. Arbeits- und Aufgabenverteilung im Gremium, Sitzungsgestaltung, kollegiale Beratung)
Aufgaben und Rolle von Wissensbeauftragten in der gesetzlichen Interessenvertretung

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
zurück zur Suche

Termine

Termine finden
Termine finden
16.10. – 18.10.2019 Niedersachsen | Walsrode weitere Infos | Anmeldung
16.10. – 18.10.2019 Niedersachsen | Walsrode weitere Infos | Anmeldung
09.03. – 11.03.2020 Bayern | Bernried am Starnberger See weitere Infos | Anmeldung
18.05. – 20.05.2020 Niedersachsen | Walsrode weitere Infos | Anmeldung
18.05. – 20.05.2020 Niedersachsen | Walsrode weitere Infos | Anmeldung
26.10. – 28.10.2020 Niedersachsen | Walsrode weitere Infos | Anmeldung
26.10. – 28.10.2020 Niedersachsen | Walsrode weitere Infos | Anmeldung

© ver.di Bildung + Beratung Gem. GmbH

nach oben