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Wirksam mitbestimmen bei der Dienstplanung (Teil 4)

Workshop: Gute Arbeitszeit- und Dienstpläne unter Beteiligung der Belegschaft durchsetzen

Die Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung ist in vielen Gremien der gesetzlichen Interessenvertretung im Sozial- und Gesundheitswesen einer der Arbeitsschwerpunkte. Insbesondere auch deshalb, da es durch Kostendruck und Personaleinsparungen keine rechtzeitige, verbindliche oder belastbare Dienstplangestaltung gibt.

Im Rahmen der Ausübung der Beteiligungsrechte bei der Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung versuchen die gesetzlichen Interessenvertretungen, diesem Missstand entgegenzuwirken. Hierbei sollten nicht nur die Regelungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und des Arbeitszeitrechts berücksichtigt werden, sondern auch die Interessen der Beschäftigten, z.B. bzgl. der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf.

Wie kann die gesetzliche Interessenvertretung die Beschäftigten bei der Ausübung der Beteiligungsrechte einbeziehen? Welche Möglichkeiten zur Beteiligung der Beschäftigten gibt es, z.B. in der direkten Kommunikation oder über den Einsatz von moderner Informations- und Kommunikationstechnik (Social Media, Webtools)? Wie kann die Beteiligung der Beschäftigten zielorientiert gegenüber dem Arbeitgeber genutzt werden? Können externe Stellen in die Durchsetzung der Beschäftigteninteressen einbezogen werden?

Im Workshop werden anhand dieser Fragen und praktischer Beispiele gemeinsam Strategien und Methoden zur aktiven Beteiligung der Belegschaft erarbeitet.

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Mitarbeitervertretung
  • Teilnahmevoraussetzungen

    Besuch des Seminars “Wirksam mitbestimmen bei der Dienstplanung” (Teile 1 und 3)
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV
  • Bewertung

    (22 Bewertungen)
    98,3% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Ziele, Aufgaben und Nutzen von Öffentlichkeitsarbeit bei der Ausübung der Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung
Einführung: Rechtliche Grundlagen, z.B. in Bezug auf Umfang und Inhalt von Öffentlichkeitsarbeit; Presse- und Versammlungsrecht sowie Nutzung von Social Media oder Webtools
Überblick: Werkzeuge der Öffentlichkeits-, Projekt- und Kampagnenarbeit (u.a. Mobilisierung, Organizing)
Entwicklung einer Struktur zur aktiven Arbeit mit den Beschäftigten (z.B. Team-/Abteilungslotsen)
Möglichkeiten zur Beteiligung der Beschäftigten bei der Ausübung der Beteiligungsrechte bei der Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung, z.B. in der direkten Kommunikation oder über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik (Social Media, Webtools)
Ziele, Strategien, Instrumente und Wege der Kommunikation mit den Beschäftigten
Zusammenspiel von Handlungsmöglichkeiten und Rechten der gesetzlichen Interessenvertretung unter aktiver Beteiligung der Beschäftigten
Entwicklung von weiteren Ideen der Einbeziehung der Beschäftigten bei der Ausübung der Beteiligungsrechte bezüglich der Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung
 
 
 

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