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Betriebliches Eingliederungsmanagement

Rechtliche Grundlagen und Ziele des BEM, Beteiligung der gesetzlichen Interessenvertretung

Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt, hat der Arbeitgeber ein betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen. Ziel ist es, die Rückkehr der betroffenen Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz zu unterstützen, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und die Beschäftigung bis zur Rente zu sichern.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ist somit auch ein Teilaspekt der Betrieblichen Gesundheitsförderung und ist damit nicht nur für die Schwerbehindertenvertretung, sondern auch für den Betriebs-/Personalrat eine wichtige Aufgabe.

Dieses Seminar bietet eine Einführung in die rechtlichen Anforderungen, Bestandteile und Abläufe des Betrieblichen Eingliederungsmanagements. Geklärt wird auch, wie sensible krankheitsbezogene Daten von Beschäftigten zu schützen sind. Darüber hinaus werden Checklisten und mögliche Eckpunkte für Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen vorgestellt.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Ziele, rechtliche Grundlagen und Definitionen des BEM
  • BEM als Teil der Betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Schritte, Verfahrensablauf und betriebliche Umsetzung
  • Umgang mit BEM-Daten, Schutz der Beschäftigten vor Datenmissbrauch
  • Aufgaben und Rollen der Verfahrensbeteiligten
  • Folgen eines fehlenden BEM-Verfahrens für den Arbeitgeber
  • Externe Kooperationspartner zur Unterstützung der BEM-Verfahren und -Maßnahmen
  • Ziele, Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG, § 179 Abs. 4 SGB IX
  • Bewertung

    (36 Bewertungen)
    97,8% unserer Teilnehmer/-innen bewerten dieses Seminar mit „sehr gut/gut“.

Ziele, rechtliche Grundlagen und Definitionen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)
Betriebliches Eingliederungsmanagement als Teil der Betrieblichen Gesundheitsförderung
Aspekte des Betrieblichen Eingliederungsmanagements:

  • Klärungsverfahren nach § 167 Abs. 2 SGB IX
  • Präventionspflicht des Arbeitgebers
  • Stufenweise Wiedereingliederung als mögliche Maßnahme des Betrieblichen Eingliederungsmanagements
  • Beteiligungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung und des/der Beschäftigten
  • Schritte, Verfahrensablauf und betriebliche Umsetzung

Förderungsmöglichkeiten des Integrationsamts und sonstiger Träger der Rehabilitation
Externe Kooperationspartner zur Unterstützung der BEM-Verfahren und -Maßnahmen
Arbeitsrechtliche Auswirkungen auf betroffene Beschäftigte:

  • Kündigungsprävention, Krankheitsprävention
  • Mögliche Auswirkungen auf eine personenbedingte Kündigung

Datenschutz beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement: 

  • Umgang mit "BEM-Daten" nach den Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes und der DSGVO
  • Schutz der Beschäftigten vor Datenmissbrauch

Folgen eines fehlenden BEM-Verfahrens für den Arbeitgeber
Mitbestimmungsrechte der gesetzlichen Interessenvertretung beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement
Mögliche Inhalte einer Betriebs-/Dienstvereinbarung (Überblick)

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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28.10. – 30.10.2019 Nordrhein-Westfalen | Dortmund weitere Infos | Anmeldung
09.03. – 11.03.2020 Hessen | Gladenbach weitere Infos | Anmeldung
08.06. – 10.06.2020 Nordrhein-Westfalen | Meschede weitere Infos | Anmeldung
07.07. – 09.07.2020 Bayern | Memmelsdorf weitere Infos | Anmeldung
02.09. – 04.09.2020 Hessen | Frankfurt am Main weitere Infos | Anmeldung
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