Wissen bewegt

Digitales Lernen

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Art und Weise, wie wir lernen. Wissen ist jederzeit verfügbar, Austausch findet über digitale Netzwerke statt, und Lernprozesse können individuell gestaltet werden. Doch was bedeutet das konkret für betriebliche Interessenvertretungen?

Digitale Lernformate bieten neue Chancen

Flexibilität – Lernen kann zeit- und ortsunabhängig stattfinden.
Vernetzung – Der Austausch mit anderen Interessenvertretungen wird erleichtert.
Vielfältige Lernmethoden – Interaktive Formate, Blended Learning, Microlearning und Online-Workshops erweitern die Möglichkeiten der Wissensaneignung.
Individuelle Lernpfade – Inhalte können an den persönlichen Bedarf angepasst werden.

Gleichzeitig gibt es Herausforderungen:

Digitale Kluft – Nicht alle sind mit den digitalen Tools und Methoden vertraut.
Fehlende Orientierung – Die Informationsflut macht es schwer, relevante Inhalte zu filtern.
Strukturelle Hürden – Zeit für Weiterbildung muss auch in einer digitalisierten Arbeitswelt eingeplant werden.

In der Abteilung Digitale Bildung (DuB in b+b) setzen wir uns genau mit diesen Fragen auseinander. Unser Ziel ist es, gewerkschaftliche Bildung zukunftsgerichtet zu gestalten – mit digitalen und hybriden Lernformaten, die Mitbestimmung unterstützen.

Unser Verständnis von Lernen in der Digitalität

Digitales Lernen ist nicht einfach das Übertragen von Präsenzformaten ins Netz. Es bedeutet, neue Wege zu gehen, die digitale Möglichkeiten sinnvoll nutzen.

Lernen ist sozial – Auch digital steht der Austausch im Mittelpunkt. Lernen findet gemeinsam statt, durch Diskussionen, gemeinsame Reflexion und praktische Anwendungen.
Lernen ist selbstbestimmt – Digitale Lernformate ermöglichen es, dass jede*r in eigenem Tempo und nach eigenen Interessen lernt.
Lernen ist praxisnah – Entscheidend ist nicht nur Wissen, sondern die Fähigkeit, dieses Wissen in der betrieblichen Praxis anzuwenden.
Lernen ist technologiegestützt, aber nicht technologiegetrieben – Digitale Tools sind kein Selbstzweck, sondern eine Unterstützung für nachhaltige Bildungsprozesse.

Wie setzen wir das um?

Wir entwickeln maßgeschneiderte Lernangebote für gesetzliche Interessenvertretungen, die sich an den realen Herausforderungen der Arbeitswelt orientieren. Dazu gehören:

Blended-Learning-Formate – Kombination aus digitalen und Präsenzphasen.
Selbstlernangebote – Flexible Module zur eigenständigen Weiterbildung.
Live-Online-Seminare – Interaktive Formate mit Diskussionen und Austausch.
Digitale Lernplattform (das OnlineBiZ) – Zugang zu Wissen, Materialien und einer Community.

Das Manifest des Lernens – Unser Leitbild für digitale Bildung

Ein zukunftsgerichtetes Lernen braucht eine klare Haltung. Mit dem Manifest des Lernens haben wir ein Fundament geschaffen, das unsere Werte und Prinzipien für gewerkschaftliche Bildungsarbeit definiert.

Vernetzung, Selbstbestimmung und Handlungsorientierung – Das sind unsere Leitlinien für modernes Lernen.
Kompetenzen vor Wissen – Entscheidend ist die Fähigkeit, selbstorganisiert und kreativ zu handeln.
Begleitung statt Belehrung – Lernende setzen sich ihre Ziele selbst, wir schaffen den passenden Rahmen.

Manifest des Lernens Hier geht’s zum vollständigen Manifest des Lernens PDF herunterladen

Sind Sie Neugierig geworden? Entdecken Sie jetzt unsere Online-Seminare und werden Sie Teil der Lern-Community!

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