Seminare für BR, PR, JAV, MAV und SBV

Beschäftigte der Sozialen Arbeit schützen – Gewaltschutz wirksam mitgestalten

Handlungsmöglichkeiten für betriebliche Interessenvertretungen in der Sozialen Arbeit

Das Seminar richtet sich an betriebliche Interessenvertretungen in der Sozialen Arbeit. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse zu Gewalt und Arbeitsbedingungen mit gewerkschaftlichen Handlungsperspektiven sowie Erfahrungen aus der Deeskalations- und Weiterbildungspraxis.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Gewalt- und Bedrohungssituationen in der Sozialen Arbeit
  • Ursachen und Bedingungen
  • Schutz- und Fürsorgepflicht des Arbeitgebers
  • ?Handlungsoptionen für betriebliche Interessensvertretungen
  • Beteiligungsrechte und mögliche Inhalte von Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber
  • Instrumente: Gefährdungsbeurteilung, Schutzkonzepte, Notfall- und Krisenmanagement
  • Umgang mit Gewaltvorfällen und traumatischen Ereignissen: Nachsorge, Unterstützung und Prävention
  • Im Mittelpunkt der Seminarthemen stehen die Beteiligungsmöglichkeiten und -rechte der Interessenvertretung sowie die Erarbeitung zentraler Eckpunkte für eine Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung.

  • Zielgruppe

    Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der JAV/Schwerbehinderten-/Mitarbeitervertretung
  • Freistellung

    § 37 Abs. 6 BetrVG, § 54 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 179 Abs. 4 SGB IX

Einführung ins Thema und Erfahrungsaustausch
• Definition von Aggression, Aggressionsformen und Gewalt in der Kinder- und Jugendhilfe
• Zahlen und Fakten der Berufsgenossenschaft und Unfallkassen
Ursachen von Gewalt und Aggression in bestimmten Situationen und Gruppen von Beschäftigten – welche Schutzmaßnahmen lassen sich daraus ableiten?
Übergriffe und ihre körperlichen, seelischen und materiellen Folgen
• Versicherungs- und berufsgenossenschaftliche Aspekte
• Schadenersatz bei Sachbeschädigungen
• Ausfallzeiten und deren Folgen für Arbeitsabläufe, Dienstplanung etc.
Fürsorgepflichten des Arbeitgebers zum Schutz der Beschäftigten
• Arbeitsmedizinische Vorsorge
• Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (Praxis-Beispiele für präventive Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Gewalt, baulich-technische Maßnahmen, Deeskalations-/Notfallmanagement, Videoüberwachung)
• Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung zum Aufzeigen von Risiken
Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung
Entwicklung von Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten, z.B. auf der Grundlage der Ergebnisse von Gefährdungsbeurteilungen
Unterweisung und Verhaltensrichtlinien der Beschäftigten am Arbeitsplatz
Vorstellung von Modellen zur Gewaltprävention (z.B. Aachener Modell)
Qualifizierungskonzepte zum Deeskalations-/Notfallmanagement
Beschwerden der Beschäftigten, z.B. Gefahrenanzeigen oder Ultimaten
Eckpunkte einer Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung zur Gewaltprävention
Weitere Handlungsmöglichkeiten und mögliche Strategien der betrieblichen Interessenvertretung

Hier den Themenplan als PDF downloaden.
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Termine

Gerne bieten wir Ihnen für dieses Seminarthema eine maßgeschneiderte (Inhouse-)Schulung für Ihren Betrieb bzw. Ihre Dienststelle an. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf: 0211 9046-0 bzw. info@verdi-bub.de

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